Modernisierung bei der Deutschen Bahn – die neuen ICx-Züge kommen
Vielmehr wird auf kosten- und energiesparende Modelle gesetzt. Durch die Aerodynamik, sparsamere Betriebskosten und wesentlich weniger Gewicht sollen etwa 30 Prozent der Energiekosten eingespart werden. Auch die Wartungskosten sollen bei den ICx-Modellen drastisch sinken.
Eine weitere Verbesserung hat die Deutsche Bahn angekündigt: Die neuen Züge sollen weitaus weniger anfälliger für extreme Temeraturen sein, was durch eine neuartige Klimatisierung gewährleistet werden soll. Dieses Problem hatte der Deutschen Bahn zuletzt viele negative Schlagzeilen eingebracht. Auch die Toilettenanlagen sollen verbessert werden.
Hergestellt werden alle etwa 300 neuen Fahrzeuge von Siemens, die für die Produktion komplett Vorkasse leisten müssen. Erst nach umfangreichen Tests – umfangreicher, als dies in der Vergangenheit getan wurde und daher oft an Zuverlässigkeit zu wünschen ließ – und ersten Bewährungsproben im Schienenverkehr will die Deutsche Bahn zahlen. Aufgrund dieser Maßnahmen werden die ersten ICx-Züge auch erst 2016 auf dem deutschen Schienennetz erwartet. Nach und nach sollen ab diesem Zeitpunkt alle ICs sowie die ICEs der ersten und zweiten Generation ersetzt werden. Die ICE-3 werden bis auf weiteres weitergenutzt, um die Strecken zu bedienen, die eine Nutzung der hohen Geschwindigkeiten ermöglichen.
Die neuen Züge sollen aus mehreren Modulen zusammengestellt werden, was durch die diversen Zusammenstellungsmöglichkeiten eine maximale Flexibilität beim Einsatz der Züge ermöglicht. Die Ausstattung soll dabei alles in allem komfortabler für den Fahrgast werden. Bordrestaurants, familien- und behindertengerechte Bereiche sollen natürlich auch in den neuen Zügen Bestandteil sein, das Außendesign wird dem der ICE-3-Fahrzeuge durch den roten Streifen und die aerodynamische Form stark ähneln.

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