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Mit der Bahn zur Arbeit – empfehlenswert oder nicht?

19. März 2013 Keine Kommentare
Deutsche Bahn by flickr gnm2010 Mit der Bahn zur Arbeit   empfehlenswert oder nicht?

cc by flickr / gnm2010

In Deutschland wohnen mehr als 1,5 Millionen Menschen über 50 Kilometer von ihrem Arbeitsplatz entfernt. Neben dem täglichen Pendeln mit dem Auto, in Fahrgemeinschaften oder im Bus gibt es natürlich noch die Bahn. Die meisten Arbeitnehmer pendeln dabei vom Dorf in die Großstadt. Die Bahnstrecken sind so gut ausgebaut, sodass berufsbedingtes Pendeln, durch stündlich fahrende Züge problemlos möglich ist. Dennoch sitzen Berufspendler häufig mehrere Stunden am Tag im Zug. Sie haben weniger Zeit zum Schlafen, Sport treiben und auch das Familienleben leidet nicht selten. Daher ist eine genaue Tagesplanung wichtiger Bestandteil von Berufspendlern. Wird die Zeit doch mal zu knapp und das Frühstücksbrot zu Hause vergessen, besteht die Möglichkeit in der Bahn kleine Bio-Snacks und Mahlzeiten zu kaufen.

Die steigenden Benzinpreise der letzten Jahre ließ auch die Zahl der Berufspendler mit der Bahn wachsen. Die Bahn reagierte und bietet mittlerweile sogenannte Pendlertarife an. Von der Wochenkarte bis zur Jahreskarte sind verschiedene Rabattprogramme möglich. Auch Rabattkarten, mit denen der Preis der Fahrkarte individuell berechnet wird, sind nicht nur für Berufspendler empfehlenswert, deren Arbeitsort sich regelmäßig ändert. Die Rabattkarten lohnen sich vor allem, wenn sie individuell ausgesucht werden. Zum Beispiel nach dem jeweiligen Bundesland, in dem man wohnt. So können z. B. Übernachtungen in einem Tagungshotel in Hessen durch Vorzeigen der Rabattkarte günstiger sein.

Trotz der gut ausgebauten Bahnstrecken, dem pendlerfreundlichen Fahrplan, der möglichen Verpflegung im Zug und den Preisnachlässen für Vielfahrer, sollte es sich jeder gut überlegen wirklich jeden Tag zu pendeln. Viel Berufspendler sind bereits nach wenigen Jahren oder Monaten von dem täglichen Hin und Her gestresst. Haben Rücken- und Gelenkprobleme durch die beengte Situation im Zug. Und nicht immer wird das Ziel pünktlich erreicht. Vor allem Witterungsbedingungen sogen häufig für verlängerte Fahrzeiten und strapazieren die Nerven der Berufspendler.

Modernisierung bei der Deutschen Bahn – die neuen ICx-Züge kommen

22. November 2011 Keine Kommentare

ICE 3 ICE3 300x198 Modernisierung bei der Deutschen Bahn   die neuen ICx Züge kommen

ICE 3 - flickr/dmytrok

ICx ist der provisorische Name der neuen Züge der Deutschen Bahn, die nach und nach fast ihre komplette Zugflotte im Fernverkehr austauschen möchte. Über einen endgültigen Namen wurde bisher noch nicht entschieden. Ziel der Deutschen Bahn ist es nicht, schnellere Züge einzusetzen, denn die ICx-Züge werden insgesamt langsamere Höchstgeschwindigkeiten erreichen als die ICEs – statt einer maximalen Geschwindigkeit von etwa 330 km/h, wie die bisher neueste Generation ICE-3 sie bietet, werden die ICx-Züge nur noch um die 250 km/h schnell sein. Die Deutsche Bahn erklärt dies so, dass die hohen Geschwindigkeiten auf kaum einem Streckenabschnitt wirklich ausgefahren werden können und die hohen Energiekosten so in keinem Verhältnis zum Nutzen stehen.

Vielmehr wird auf kosten- und energiesparende Modelle gesetzt. Durch die Aerodynamik, sparsamere Betriebskosten und wesentlich weniger Gewicht sollen etwa 30 Prozent der Energiekosten eingespart werden. Auch die Wartungskosten sollen bei den ICx-Modellen drastisch sinken.
Eine weitere Verbesserung hat die Deutsche Bahn angekündigt: Die neuen Züge sollen weitaus weniger anfälliger für extreme Temeraturen sein, was durch eine neuartige Klimatisierung gewährleistet werden soll. Dieses Problem hatte der Deutschen Bahn zuletzt viele negative Schlagzeilen eingebracht. Auch die Toilettenanlagen sollen verbessert werden.

Hergestellt werden alle etwa 300 neuen Fahrzeuge von Siemens, die für die Produktion komplett Vorkasse leisten müssen. Erst nach umfangreichen Tests – umfangreicher, als dies in der Vergangenheit getan wurde und daher oft an Zuverlässigkeit zu wünschen ließ – und ersten Bewährungsproben im Schienenverkehr will die Deutsche Bahn zahlen. Aufgrund dieser Maßnahmen werden die ersten ICx-Züge auch erst 2016 auf dem deutschen Schienennetz erwartet. Nach und nach sollen ab diesem Zeitpunkt alle ICs sowie die ICEs der ersten und zweiten Generation ersetzt werden. Die ICE-3 werden bis auf weiteres weitergenutzt, um die Strecken zu bedienen, die eine Nutzung der hohen Geschwindigkeiten ermöglichen.

Die neuen Züge sollen aus mehreren Modulen zusammengestellt werden, was durch die diversen Zusammenstellungsmöglichkeiten eine maximale Flexibilität beim Einsatz der Züge ermöglicht. Die Ausstattung soll dabei alles in allem komfortabler für den Fahrgast werden. Bordrestaurants, familien- und behindertengerechte Bereiche sollen natürlich auch in den neuen Zügen Bestandteil sein, das Außendesign wird dem der ICE-3-Fahrzeuge durch den roten Streifen und die aerodynamische Form stark ähneln.

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