Archiv

Artikel Tagged ‘Urteil’

Deutsche Bahn: Schlappe vor Gericht gegen DeinBus

21. April 2011 Keine Kommentare
DeinBus Quelle. deinbus de Deutsche Bahn: Schlappe vor Gericht gegen DeinBus

Quelle: deinbus.de

Vor einiger Zeit hatten wir an dieser Stelle schon einmal über die Klage der Deutschen Bahn gegen das vermeintliche Konkurrenzunternehmen DeinBus berichtet (…mehr Infos auch im DeinBus Blog) Immer mehr Anbieter von Fernreisebussen haben den Markt für sich entdeckt und nun fürchtet die Deutsche Bahn natürlich den Verlust von Kunden.

Daher berief sie sich auf das Personenbeförderungsgesetz aus dem Jahr 1931, das Strenge Voraussetzungen für Busfahrten im Fernverkehr vorsieht. DeinBus bietet als eine Art Mirfahrzentrale günstige Busreisen an, die nur bei entsprechender Nachfrage zustande kommen. Die Bahn sah darin einen unliebsamen Konkurrenten.

Die Richter des Landgerichts Frankfurt sahen jedoch die Voraussetzungen für einen Linienbetrieb bei DeinBus nicht erfüllt und wiesen damit die Sammelklage der Deutschen Bahn ab. DeinBus hat nun angekündigt sein Netz weiter ausbauen zu wollen. Die Bahn wartet auf die schriftliche Urteilsbegründung und will dann prüfen, ob man in Berufung geht.

Urteil: Schalterzuschlag der Bahn für Tickets bleibt vorerst

24. September 2010 Keine Kommentare

Ticketautomat by flickr schoschie Urteil: Schalterzuschlag der Bahn für Tickets bleibt vorerstKauft man Tickets wie das „Schöne-Wochenende-Ticket“ oder Ländertickets (Bayern-Ticket, Brandenburg-Ticket usw.) am Schalter kosten sie seit rund acht Jahren zwei Euro mehr als am Automaten.

Das Regierungspräsidium Darmstadt hatte die Genehmigung für den Zuschlag Ende 2009 zurückgezogen, da sie ihn für rechtswidrig hält. Er diskrimiere Kunden, die sich nicht so gut mit dem Automaten auskennen, wie zum Beispiel alte Leute.

Der Fall ging vor Gericht. In erster Instanz gaben nun die Richter der Deutschen Bahn Recht. Der Vorsitzende Richter warf dabei vor allem die Frage auf, ob nach der Logik des Regierungspräsidiums dann auch alle Vergünstigungen im Internet diskriminierend seien. Die Beratung am Schalter sei eine zusätzliche Leistung, die bezahlt werden müsse.

Vorerst bleibt der Zuschlag von 2 Euro also, doch in dieser Sache ist das letzte Wort offenbar noch nicht gesprochen…