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Artikel Tagged ‘Sicherheit’

Straßenverkehrsunfälle – Ein guter Grund die Bahn zu nehmen

10. März 2012 Keine Kommentare
geograph co uk Tony Atkin 300x236 Straßenverkehrsunfälle – Ein guter Grund die Bahn zu nehmen

cc by geograph.co.uk / Tony Atkin

Täglich verzeichnen wir zahlreiche Verkehrsunfälle. Besonders tragisch sind sie, wenn nicht nur ein Sachschaden entsteht, sondern auch noch Personen zu Schaden kommen. In der Regel werden Unfälle dadurch ausgelöst, indem gegen die Verkehrsregeln verstoßen wird, oder die Verkehrssituation falsch eingeschätzt wird. Als Ursachen für Verkehrsunfälle zählen beispielsweise das riskante Überholen von anderen Verkehrsteilnehmern, das Fahren unter Alkoholeinfluss, überhöhte Geschwindigkeit, oder das Missachten bzw. Nehmen der Vorfahrt. Auch eine falsche Straßennutzung oder Unachtsamkeit beim Abbiegen, Wenden oder Rückwärtsfahren kann zu Verkehrsunfällen führen.

Die Entwicklung von Verkehrsunfällen in den letzten 10 Jahren

In den letzten 10 Jahren ist die Zahl von Unfällen deutlich zurückgegangen. Besonders die Zahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden hat sich verringert. Ein Grund hierfür ist die technische Weiterentwicklung der Automobilindustrie. Ein anderer Grund besteht in den schärferen Gesetzen. Gerade die unter Alkohol- oder Drogeneinfluss entstandenen Verkehrsunfälle sind im laufe der Jahre geringer geworden. Ein beträchtlicher Erfolg.

Besonders schlimm sind Unfälle, an denen Kinder beteiligt sind, und verletzt werden. Aber auch in diesem Bereich zeigt die Statistik einen deutlichen Rückgang an. Waren im Jahr 2000 noch über 45.000 Kinder in Verkehrsunfälle verwickelt, sind es 2010 nur noch etwas über 28.600 gewesen. 2011 konnte bedauerlicher Weise wieder ein Anstieg der Zahl der Verkehrstoten verzeichnet werden. Daran soll zu einem großen Teil das Wetter in den Wintermonaten schuld sein.

Vermeidung von Verkehrsunfällen

Außer Autos und Motorräder sind aber auch Fahrradfahrer und Fußgänger oft von Verkehrsunfällen betroffen. Um diese zu vermeiden, sollten dieses Gruppen im Straßenverkehr noch aufmerksamer werden: Wer von einer stark beparkten Straßenseite aus, auf die andere Wechseln möchte, sollte doch lieber den Weg über eine Ampel nehmen, selbst wenn dieser mit einem erhöhten Zeitaufwand verbunden wäre. Fakt ist, dass Fußgänger in dieser Situation schlechter bemerkt werden. Besonders Acht zu geben ist auch dort, wo Straßenbahnen oder Züge verkehren.
Kinder sollten den sichersten Schulweg anstreben. Am besten ist es, sich einen Weg auszuwählen, der möglichst durch verkehrsberuhigte Bereiche führt, und sich immer an Ampeln oder Zebrastreifen zu halten.

Generell sollten alle Verkehrsbeteiligten mehr Rücksicht aufeinander nehmen, und nur am Straßenverkehr teilnehmen, wenn sie weder übermüdet, noch unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen stehen. Auch in Eile geht die Sicherheit vor. Die Automobilindustrie ist bemüht, die Sicherheit von Verkehrsmitteln durch die Weiterentwicklung von Sicherheitstechnologien immer weiter zu erhöhen.

Gefahr Bahnsteigkante: Deutsche Bahn will mit Schockvideos aufklären

15. September 2011 Keine Kommentare
ICE Bahnhof by flickr roger4336 Gefahr Bahnsteigkante: Deutsche Bahn will mit Schockvideos aufklären

cc by flickr/ roger4336

Immer wieder hört man davon, dass Menschen ums Leben kamen, da sie bei einem heran- oder vorbeifahrenden Zug zu nahe an der Bahnsteigkante standen. Unter Jugendlichen ist es inzwischen fast schon zu einer Mutprobe geworden sich hinter die weiße Markierung zu stellen oder gar ins Gleisbett zu steigen. Ein Verhalten, das schnell schwere Folgen nach sich ziehen kann.

Die Deutsche Bahn startet heute eine Kampagne, mit der auf diese Gefahren hingewiesen werden soll. Die Videos, die man auf der Website der Bahn und auf Youtube findet, arbeiten mit Schockeffekten. Ein Mädchen hört Musik, flirtet und hört die Warndurchsage nicht, eine junge Mutter ist vom Handy abgelenkt und lässt den Wagen in Richtung Bahnsteigkante rollen und Schüler werfen sich über ein Gleis einen Rucksack zu. In allen Fällen geschieht das Unglück.

Naht ein Zug und man steht zu nah am Gleis, kann ein Sog entstehen, der einen mitreißt. Mit den Filmen, die auch durch Plakate an den Bahnhöfen begleitet werden, will die deutsche Bahn vor dem Risiko warnen. Auch will das Unternehmen gezielt an Schulen gehen und über Gefahren an Bahnanlagen aufklären.

Bahn will Sicherheit in Zügen und Bahnhöfen erhöhen

29. Oktober 2010 1 Kommentar

Bahnhof by flickr KonradLindenberg Bahn will Sicherheit in Zügen und Bahnhöfen erhöhenIn letzter Zeit hörte man immer wieder in den Medien von Überfällen und Gewalt an Bahnhöfen. Prominentestes Beispiel war der sogenannte S-Bahn-Held Dominik Brunner. Die Bahn reagiert nun auf die Vorfälle und hat angekündigt die Sicherheit in Zügen und Bahnhöfen zu erhöhen.

Zwar betonte das Unternehmen, dass in Zügen und Bahnhöfen weniger Straftaten verübt werden als im öffentlichen Raum, jedoch wolle man in den nächsten Jahren über 31 Millionen Euro zusätzlich in die Sicherheit investieren.

Rund 300 weitere Sicherheitskräfte würden eingestellt. Bisher sind rund 3.200 Mitarbeiter mit dieser Aufgabe betreut, hinzu kommen um die 5.000 Bundespolizisten. Desweiteren plant die Bahn die Videoüberwachung zu verstärken.

Die meisten Gewalttaten in Zügen oder Bahnhöfen passieren im Umfeld von Fußballspielen, Volksfesten und großen Konzerten. Hier möchte die Bahn das Personal aufstocken.