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Mit der Bahn fahren – für Auto-Fans ein Graus

4. September 2012 1 Kommentar
ICE by flickr Diorama Sky Mit der Bahn fahren – für Auto Fans ein Graus

cc by flickr / Diorama Sky

Mit der Bahn fahren schont die Umwelt – dies ist allgemein bekannt. Dennoch fällt es vielen Menschen schwer aus ihrem geliebten Auto auszusteigen und die Bahn zu nehmen. Ein Kompromiss ist hier nur schwer zu finden – aber möglich.

Die Faszination des Autofahrens

Für einige ist der Weg zur Arbeit mit dem Auto nicht unbedingt ein Laster, sondern eine zusätzliche Möglichkeit sein Hobby auszuleben. Denn für diese Personen ist das Autofahren eine freudige Beschäftigung. Auch in der Freizeit legen sie größere Strecken zurück – zum Teil rein aus Spaß. Häufige Gründe sind jedoch die Fahrt in den Urlaub oder zu Freunden und Bekannten.
In diesen drei Fällen – der Weg zur Arbeit, in den Urlaub oder zu Freunden – könnte durchaus ebenfalls die Bahn genutzt werden. Auto-Fans lassen sich hierbei jedoch schlagfertige Argumente einfallen, die dagegen sprechen. Die Fahrt mit dem eigenen Auto verschafft ihnen Unabhängigkeit und ermöglicht die Mitnahme von mehreren Gepäckstücken, die nicht alleine ein- bzw. ausgeladen werden müssen. Bei der Fahrt mit der Bahn kommen hierbei einige Probleme auf einen zu, denn hier hilft keiner bei der Beförderung des Gepäcks. Beim mehrmaligen Umsteigen auf der Strecke, muss im Vorwege genauestens geplant werden, was mitgenommen wird.

Der Kompromiss: Autozug

Vor allem Fahrten in den Urlaub sind sinnvoll mit dem Auto zu bewältigen. Aufgrund des guten Willens die Umwelt zu schonen, lassen sich einige Autobegeisterte auf einen Kompromiss ein und bewältigen ein Teil der Strecke mit dem Autozug. Hierbei ist es möglich das eigene Auto als Laderaum zu nutzen sowie das Hobby gerne Auto zu fahren auszuleben. Des Weiteren werden so mehrere Kilometer zurückgelegt, ohne das Fahrzeug umweltbelastend zu bewegen.
Das Auto wird auf den erwähnten Autozug gefahren und befestigt. Anschließend kann das Fahrzeug verlassen und im Personenabteil Platz genommen werden. Zum Teil ist somit eine lange Fahrt viel angenehmer, denn in der Bahn wird es ermöglicht zwischendurch aufzustehen und umherzulaufen, auf Toilette zu gehen und alle Reisende können sich gemeinsam beschäftigen. Bei der Fahrt mit dem Auto ist es zudem teilweise nicht möglich lange Strecken in einem Stück zurück zu legen, da die Fahrer von Zeit zu Zeit müde werden und eine Pause eingelegt werden muss. Noch ein weiterer Grund mit der Bahn zu fahren.

So können prall gefüllte Reisezüge umgangen werden

3. Juli 2012 Keine Kommentare
geograph co uk stephen mckay1 300x233 So können prall gefüllte Reisezüge umgangen werden

cc by geograph.co.uk / Stephen McKay

Speziell in der Ferienzeit ist das Reisen in selbem Maße umständlich wie auch unumgänglich, um am Ende eines langen Weges dem entspannten Urlaub erfreut entgegenzusehen. Die zuvor erwähnte Umständlichkeit wirkt sich jedoch unglücklich auf nahezu ausnahmslos jedes zum Reisen genutzte Fortbewegungsmittel aus: Flughäfen schrammen an ihrer kapazitativen Abfertigungsgrenze, Autobahnen sind übersät mit Staus, ob von Baustellen, Unfällen oder missgünstigen Wetterverhältnissen ausgelöst. Verbleibend ist schließlich nur noch die Bahn. Doch auch sie ist besonders in der Saison der Sommerferien stark ausgelastet. Zu stark, um es genauer auszuführen.

Dieses Chaos zu umgehen erfordert einige Tricks und Tipps, die Ihnen hier vorgestellt werden. Eine Möglichkeit ist, speziell bei großen Mengen an Gepäck, die Miete eines Fahrzeuges, dass die Kapazitäten des Stauraumes des alltäglich genutzten Fahrzeuges übersteigt. So können Sie beispielsweise einen Transporter z.B. auf www.erento.com günstig mieten und die Staus auf den Autobahnen über Landstraßen großräumig und entspannt umfahren. Grundlegend sollten Sie, egal ob Auto oder Bahn je nach Möglichkeit in der Nacht reisen. Sollten Sie es bevorzugen, nicht selbst am Steuer zu sitzen, haben Sie weiters auch die Möglichkeit, während der Tageszeit volle Züge ohne große Probleme zu umgehen, sofern etwas Zeit zu dessen Gunsten investiert werden kann. So kann beispielsweise von Langstreckenzügen auf Regionalzüge gewechselt werden. Diese sind außerhalb des Stoßverkehrs nahezu vollständig leer und bieten so höchsten Reisekomfort. Ein weiteres Schlupfloch bieten die allseits bekannten Zugverspätungen. Ist ein Glied im Folgerhythmus der Zugverbindungen stark verspätet, sollte diese Gelegenheit genutzt werden: Passagiere, die die Reise mit diesem Zug geplant hatten, haben längst gewechselt. Daher sind Bahnen, die ihrem Zeitplan um einige Zeit hinterherhinken oftmals zu einem hohen Prozentsatz geringer ausgelastet und bieten somit viel Platz für eine entspannte Fahrt in den Urlaub, der das vergangene Jahr über hart erarbeitet und ersehnt wurde.

Kofferkulis an Bahnhöfen sterben aus

14. Juli 2011 Keine Kommentare
Kofferkuli by flickr arne.list  Kofferkulis an Bahnhöfen sterben aus

cc by flickr/ arne.list

Wer viel Gepäck bei sich hatte, griff früher gerne auch an Bahnhöfen auf Gepäckwagen zurück. Vor allem ältere Leute nahmen dieses Angebot dankend an. Doch mit der Verbreitung von Rollkoffern und leichteren Gepäck werden die Kofferkulis laut der Deutschen Bahn zu einem Auslaufmodell.

So hat das Unternehmen angekündigt, dass die Gepäckwagen an den meisten deutschen Bahnhöfen verschwinden werden. Nur noch an Flughafenstationen und sehr großen Bahnhöfen bleiben sie erhalten.

Für die Bahn hat dies vor allem auch wirtschaftliche Gründe, denn aufgrund der gestiegenen Altmetallpreise würden die Wagen zunehmend gestohlen. Zudem werden sie häufig beschädigt. Ein neuer Kofferkuli koste die Deutsche Bahn nach eigenen Angaben zwischen 450 und 1.000 Euro. Durch Diebstahl und Vandalismus würde so jährlich ein Schaden von 10 Millionen Euro entstehen. Also, ab jetzt heißt es: Gepäck selber tragen! 😉