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In den vergangenen Jahren sind in Deutschland wieder verstärkt Diebe unterwegs, die es auf Eisen und Buntmetall, allen voran Kupfer, abgesehen haben. Der Kupferpreis erreicht an der Börse immer wieder hohe Werte, was Kabel und Rohre für Diebe besonders reizvoll macht. Diese verkaufen das gestohlene Metall dann illegal an Schrotthändler. Auch die Deutsche Bahn hat damit zu kämpfen.
Nach eigenen Angaben kosteten solche Metalldiebstähle das Unternehmen im vergangenen Jahr 15 Millionen Euro. Es handle sich dabei vor allem um Kabel, die man schnellstmöglich ersetzen müsse. Rund 11.000 Züge seien 2011 dadurch zu spät gekommen. Die Anzahl der Fälle stieg um 50 Prozent auf gut 3.000 an.
Der Anstieg war laut der Deutschen Bahn vor allem in der ersten Jahreshälfte 2011 zu verzeichnen. Danach hätte man seine Kontrollfahrten entlang der Strecken erhöht und neue Sicherheitstechnik eingeführt. Die Anlagen, Schienen und Kabel würden nun mit einer unsichtbaren Flüssigkeit besprüht. Nur mit einem speziellen Licht könne ein Zahlencode sichtbar gemacht werden, der eine eindeutige Identifizierung des rechtmäßigen Besitzers möglich mache.

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Das Meckern über die Pünktlichkeit der Deutschen Bahn hat sich hierzulande ja schon fast zu einer Art Volkssport entwickelt, bei dem sogar gerne der eine oder andere mitredet, der nur selten oder gar nicht Zug fährt. In Sachen Pünktlichkeit konnte das Unternehmen nun jedoch mit guten Nachrichten aufwarten: 2011 konnte die Bahn die Pünktlichkeit steigern.
Kamen 2010 72,4 Prozent aller Fernzüge rechtzeitig, so waren es 2011 80 Prozent. Das bedeutet, dass jeder fünfte Fernzug sechs Minuten oder mehr verspätet war. Was unter sechs Minuten liegt wird von der Bahn als pünktlich gewertet. Die Züge im Nahverkehr erreichten im vergangenen Jahr laut dem Unternehmen zu 93,2 Prozent die Stationen rechtzeitig.
Besonders das bisher ausbleibende Winterchaos dürfte der Bahn bei dieser guten Statistik geholfen haben. So konnte man sich in Sachen Pünktlichkeit im Dezember 2011 im Fernverkehr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 76,6 Prozent auf 84,5 Prozent verbessern. Im Nahverkehr stieg die Quote von 91,6 Prozent auf 94 Prozent an.

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In diesem Jahr hält sich der Winter ja noch ziemlich zurück, doch auch wenn der eine oder andere bereits Frühlingsgefühle entwickelt, bleiben uns noch ein paar Monate, in denen Schnee und Eis zuschlagen können. Die Bahn sieht dem in diesem Jahr nach eigenen Angaben gelassener entgegen als noch im vergangenen Winter.
Der Technik-Vorstand der Bahn, Volker Kefer, sagte dem Magazin „Der Spiegel“, dass man alleine die Zahl der Räumkräfte auf rund 20.000 verdoppelt habe. Im Zwei-Schicht-Betrieb sei man tagelang in der Lage bei starkem Schneefall das Schienennetz und auch die Bahnhöfe vom Schnee zu befreien.
Er räumte ein, dass man im letzten Winter von dem Winterchaos überfordert war. Daraus habe man nun jedoch gelernt und sich besser vorbereitet. Auch wir haben an dieser Stelle bereits über die Maßnahmen berichtet. Zum Beispiel wurden 700 Weichen zusätzlich mit Heizungen ausgestattet, die ein Einfrieren verhindern sollen. Ob diese Vorbereitungen ausreichend waren, wird sich wohl schon bald in der Praxis zeigen.

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Die Deutsche Bahn hat erneut Probleme mit ihrem Zulieferer Siemens. Vor einigen Wochen teilte der Konzern der Bahn mit, dass man 16 Hochgeschwindigkeitszüge der Baureihe 407, auch als ICE 3 bekannt, nicht rechtzeitig zu diesem Winter ausliefern könne. Nun scheitert an Siemens offenbar auch die geplante Zugverbindung nach London.
Die ICE 3 sollten zum Teil bereits in den aktuellen Winterfahrplan integriert werden um einige Lücken der vergangenen Jahre zu stopfen. Dies ist nun nicht möglich. Siemens musste den Zeitplan um gut ein Jahr verschieben.
Dies gilt auch für die Züge, die eventuell bereits zu den Olympischen Spielen 2012 von Köln und Frankfurt nach London fahren sollten. Noch vor einigen Wochen konnte die Bahn in diese Richtung weitere Erfolge vermelden. Man wollte die Strecke bis spätestens Ende 2013 regulär anbieten. Nun der herbe Rückschlag: Aufgrund von Lieferschwierigkeiten bei Siemens verschiebt sich der Start der London-Verbindung um ganze zwei Jahre. Momentan spricht man von Ende 2015… Sowohl die Deutsche Bahn als auch Verkehrsminister Peter Ramsauer zeigten sich darüber enttäuscht.

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Es ist schon interessant wie sich in Deutschland das Motzen auf die Deutsche Bahn eingebürgert hat. Wir wollen an dieser Stelle gar nicht sagen, dass die Bahn supertoll oder perfekt ist, aber irgendwie ist Draufhauen auf die Deutsche Bahn zum Volkssport geworden. So hat der Verkehrsclub Deutschland (VCD) in seinem „Bahntest 2011“ durchaus zum Teil gute Noten für die Bahn ergeben und die meisten Medien erwähnen diese nicht einmal.
Stattdessen lauten die Überschriften „Deutsche Bahn: Schmutzig und unpünktlich“. Ja, die Studie hat auch einige Mängel zu Tage gebracht, jedoch zeigte sich die Mehrheit der Befragten durchaus einigermaßen zufrieden mit der Deutschen Bahn. Die Freundlichkeit und Kompetenz der Zugbegleiter wurde mit einer Note von 2,1 bewertet. Die Ausstattung der Züge wurde ebenfalls meist gut bewertet. Die ICEs erhielten eine Gesamtnote von 2,2.
Nur bei den ICs gab es hier und da schlechte Bewertungen, denn es handelt sich hierbei auch um alte Züge, die die Bahn nach und nach ersetzen will. Vor allem die Sauberkeit der Toiletten wurde bemängelt.
In Sachen Pünktlichkeit ergab die Studie, dass an die 70 Prozent aller Fernzüge pünktlich waren. 32,8 Prozent hatte eine Verspätung von sechs Minuten oder mehr. Am schlimmsten fanden die Kunden dabei, dass die Informationen dazu zu dürftig waren. In 40 Prozent aller Fälle gab es gar keine Begründung, daher schnitten die Fahrplanabweichungen mit einer Note von 3,2 nicht ganz so gut ab. Nachholbedarf besteht hier sicherlich, nur muss man ab und an Situationen auch vielschichtig bewerten…