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Thalys – Hochgeschwindigkeitszüge mit Stil

31. August 2011 Keine Kommentare

Seit Anfang März 2011 Ist im Rahmen der Werbekampagne „Willkommen bei uns“ der internationalen Bahngesellschaft „Thalys International“ ein Spot im Internet zu bestaunen, der die Qualitäten des Thalys Hochgeschwindigkeitszugs nach der Modernisierung 2009-2010 veranschaulichen soll.

Der Thalys basiert auf dem Konzept des französischen „Train à grande vitesse“ (TGV) und erreicht eine Geschwindigkeit von bis zu 320 km/h. Im Rahmen einer belgisch-französisch-niederländisch-deutschen Partnerschaft werden die Zielorte Brüssel, Paris, Amsterdam und Köln durch einen Eisenbahnpersonenverkehr-Service miteinander verbunden.

Die Kooperation von SNCF, SNCB, NS und DB
Thalys International ist ein Tochterunternehmen der französischen und belgischen Staatsbahnen SNCF beziehungsweise SNCB. Darüber hinaus besteht eine Partnerschaft mit der Niederländischen Eisenbahn sowie der Deutschen Bahn. Die Anteile verteilen sich zu 62 % an die SNCF, zu 28 % an die SNCB und zu 10 % an die Deutsche Bahn. Unter dem Namen Thalys fahren 17 Züge auf der Strecke Paris-Brüssel-Köln-Amsterdam und 9 Züge auf der Strecke Paris-Brüssel-Amsterdam. Im Geschäftsjahr 2010 konnte trotz anhaltender weltweiter Finanzkrise ein Umsatz von 432 Mio. Euro und damit ein Plus von über 13 % im Vergleich zum Vorjahr erzielt werden. Als Ursachen hierfür werden der Ausbau von Hochgeschwindigkeitsstrecken sowie die gestiegene Servicequalität genannt.

Angebot von Thalys
Vor der Grunderneuerung 2009 galten die Züge teilweise als unbequem, doch durch Investitionen von über 50 Mio. Euro wurde dieses Bild gewandelt. Heute besticht Thalys mit ergonomischen Sitzen, WLAN, Leselampen und vielem mehr. Darüber hinaus können durch erweiterte Hochgeschwindigkeitsstrecken kürzere Fahrzeiten angeboten werden. Laut dem Konzerngeschäftsführer, Olivier Poitrenaud, wurden durch Preisvorteile gegenüber dem Luftverkehr Marktanteile gewonnen, so dass diese Investitionen trotz Finanzkrise durchführbar waren. Neben der modernisierten Aufmachung punktet Thalys mit einem hohen Maß an Kundenorientierung. Durch Spartarife für Frühbucher, Nachtreisende sowie Vielfahrer werden Kunden zum Reisen animiert. Insgesamt gewann das Unternehmen 2010 mehr als 6 % an Neukunden.

Werbespot „Willkommen bei uns“
In dem Musical-artigen Werbefilm zur Kampagne „Willkommen bei uns“ werden die Vorteile von Thalys in einer vor Frohsinn beinahe überlaufenden Atmosphäre dargestellt. Der von Benjamin Millepied choreographierte Spot vereint die farbenfrohen Kostüme von Moulin Rouge mit der Dynamik der West Side Story. Das Ergebnis ist eine schrille Persiflage, die beinahe humoristisch anmutet. In den Sprachen der Länder, die von den Bahnstrecken der Thalys durchquert werden, erfolgt ein melodisches „Willkommen“ an die Fahrgäste, woraufhin die innenarchitektonischen sowie kulinarischen Vorzüge in englischem Sprechgesang kundgetan werden.


Nichtsdestotrotz kann Thalys als eine qualitativ hochwertige und preisgünstige Bahngesellschaft angesehen werden, die auch für die Zukunft erfolgversprechend bleibt.

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DB Carsharing – Die Alternative zum Zug

18. Dezember 2010 Keine Kommentare

Bereits seit 2001 bietet die Deutsche Bahn den Service DB Carsharing an. Für alle, die es nicht wissen: Carsharing bedeutet das gemeinsame Nutzen eines Autos. Bei der Deutschen Bahn ist das wie folgt organisiert: In mittlerweile über 130 Städten in Deutschland findet man circa 630 Carsharing-Stationen. Die Stationen sind über die ganze Stadt verteilt, also nicht nur am Bahnhof zu finden. Die Deutsche Bahn wirbt allerdings natürlich damit, dass man auch vom Bahnhof aus immer schnell eine Carsharing-Station findet und gleich vom Zug ins Auto umsteigen kann. Der Vorteil ist, dass man am Zielort gleich über ein Auto verfügt, ohne sich eines bei einem Autoverleiher ausleihen zu müssen oder von einem Taxi abhängig sein zu müssen.

Um das DB Carsharing nutzen zu können, muss man sich einmalig registrieren. Dies kostet normalerweise 99 Euro, wenn man eine BahnCard hat, nur 69 Euro, und man bekommt 25 Euro Fahrguthaben. Bahn.comfort-Kunden zahlen einmalig 49 Euro, um sich zu registrieren, BahnCard 100-Kunden werden kostenfrei registriert. Bei der Registrierung erhält man eine Kundenkarte. Wenn man ein Auto telefonisch oder im Internet gebucht hat, lässt sich das gebuchte Auto an der Carsharing-Station mit der Kundenkarte öffnen, der Autoschlüssel liegt dann im Handschuhfach.

Es stehen verschiedene Typen von Automobilen zur Verfügung, vom smart (nur in Berlin, Köln und Stuttgart verfügbar) über einen Mittelklassewagen bis hin zu Transportern oder Cabrios und Luxuslimousinen. Achten sollte man auf die richtige Bereifung an den Fahrzeugen. Bis vor Kurzem war bei vielen Autoverleihern nicht jedes Auto mit Winterreifen versehen, daß man im Winter bereitgestellt bekam. Achten Sie also darauf. Wenn Sie z.B. einen Golf 4 mieten, gehören an den Wagen auch Golf 4 Winterreifen, sonst haften Sie als Fahrer.

Der Stundenpreis richtet sich nach der Tageszeit: Zwischen 20 und 8 Uhr zahlt man einheitlich 1,90 Euro, zwischen 8 und 20 Uhr variieren die Preise je nach Fahrzeugtyp; ein Kleinwagen kostet dann 4,90 Euro, ein Mittelklassewagen 6,90 Euro pro Stunde. Man kann Autos auch tage- oder monatsweise ausleihen; ein Tag im Ford Fiesta kostet beispielsweise 49 Euro, ein Monat knapp 600 Euro. Die Kraftstoffpauschale liegt je nach Autotyp zwischen 16 und 21 Cent pro gefahrenem Kilometer.

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