Geklaute Kabel kosten Bahn jedes Jahr Millionen

16. Februar 2012 Keine Kommentare
Schienen by wikimedia Ellywa Geklaute Kabel kosten Bahn jedes Jahr Millionen

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In den vergangenen Jahren sind in Deutschland wieder verstärkt Diebe unterwegs, die es auf Eisen und Buntmetall, allen voran Kupfer, abgesehen haben. Der Kupferpreis erreicht an der Börse immer wieder hohe Werte, was Kabel und Rohre für Diebe besonders reizvoll macht. Diese verkaufen das gestohlene Metall dann illegal an Schrotthändler. Auch die Deutsche Bahn hat damit zu kämpfen.

Nach eigenen Angaben kosteten solche Metalldiebstähle das Unternehmen im vergangenen Jahr 15 Millionen Euro. Es handle sich dabei vor allem um Kabel, die man schnellstmöglich ersetzen müsse. Rund 11.000 Züge seien 2011 dadurch zu spät gekommen. Die Anzahl der Fälle stieg um 50 Prozent auf gut 3.000 an.

Der Anstieg war laut der Deutschen Bahn vor allem in der ersten Jahreshälfte 2011 zu verzeichnen. Danach hätte man seine Kontrollfahrten entlang der Strecken erhöht und neue Sicherheitstechnik eingeführt. Die Anlagen, Schienen und Kabel würden nun mit einer unsichtbaren Flüssigkeit besprüht. Nur mit einem speziellen Licht könne ein Zahlencode sichtbar gemacht werden, der eine eindeutige Identifizierung des rechtmäßigen Besitzers möglich mache.

DB auf Facebook: Deutsche Bahn zieht erste Bilanz

9. Februar 2012 Keine Kommentare
Bahn by flickr roger4336 DB auf Facebook: Deutsche Bahn zieht erste Bilanz

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Das Twitter-Service-Angebot der Bahn wird seit einiger Zeit sehr gut angenommen, so wagte sich das Unternehmen vor zwei Monaten auch wieder auf Facebook und zieht dabei eine durchaus positive Bilanz. Mittlerweile habe man über 80.000 Freunde und konnte über 4.000 Fragen beantworten.

Davon konnten ganze 98 Prozent vom Service-Team direkt auf Facebook beantwortet werden. Gleichzeitig lobte das Unternehmen auch, dass sich User auch gegenseitig viel helfen würden, was eines der erklärten Ziele der Seite sei. Natürlich wird auch viel über die Bahn diskutiert, wie aktuell mal wieder über das Winterchaos, von dem jedoch alle Verkerhsmittel betroffen sind und nicht nur die Züge…

Einen direkten Hinweis schickte das Unternehmen hingegen an seine Mitarbeiter. Es sei gut, wenn sich Mitarbeiter auch in ihrer Freizeit für die Deutsche Bahn einsetzen würden, jedoch sollten sie sich auf Facebook bitte zurückhalten und diese Aufgabe das extra dafür abgestellte Service-Team übernehmen lassen.

Auskunft über barrierefreie Bahnhöfe

2. Februar 2012 Keine Kommentare
Bahnhof barrierefrei by flickr arne.list  Auskunft über barrierefreie Bahnhöfe

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Ältere Menschen, Verletzte oder solche, die in Rollstühlen sitzen, haben an einigen Bahnhöfen in Deutschland immer noch ganz schön zu kämpfen. Viele Stufen und ein hektisches Treiben kennzeichnen unsere Bahnhöfe. In den letzten Jahren hat die Bahn jedoch viel Geld in den Ausbau der Bahnhöfe gesteckt. Neben digitalen Anzeigetafeln oder Wetterschutzhäuschen wurden auch behindertengerechte Umbauten durchgeführt.

Leider ist dies noch nicht an allen Bahnhöfen geschehen, weshalb die Deutsche Bahn nun darauf hinweist, wie sich Betroffene im Vorfeld informieren können. Die Mobilitätszentrale der Deutschen Bahn ist unter der Telefonnummer 0180/551 25 12 zu erreichen. Dort erfährt man unter anderem, wie die Umstände für Rollstuhlfahrer an den entsprechenden Bahnhöfen sind.

Zudem wird Auskunft darüber gegeben, ob Personal vor Ort ist, das beim Ein- und Aussteigen helfen kann. Informativ sei auch die Website bahnhof.de, wo angezeigt wird, welche Bahnhöfe viele, wenige oder gar keine Wege mit Stufen haben. Aktuell seien 3.800 von gut 5.400 Bahnhöfen und Haltepunkten in Deutschland immerhin teilweise ohne Stufen.

Deutsche Bahn: Debatte um Schiffbrüchige der Costa Concordia

26. Januar 2012 Keine Kommentare
Deutsche Bahn by flickr gnm2010 Deutsche Bahn: Debatte um Schiffbrüchige der Costa Concordia

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Seit Tagen beschäftigen sich die Medien mit dem Schiffsunglück vor Italien. Neben immer neuen Bildern von den Rettungsarbeiten auf der Costa Concordia hören wir auch immer wieder Einzelschicksale von Überlebenden. Nun wird in diesem Zusammenhang auch die deutsche Bahn kritisiert, denn sie hat einem Ehepaar, das von der Costa Concordia kam die Mitfahrt verweigert.

Das Paar kam nach einer wahren Odyssee mit dem Reisebus in Frankfurt an. Dort wollten sie in den Zug steigen um endlich zuhause anzukommen. Nur leider hatten sie ihre Bahntickets, ihre Wertsachen und auch das meiste Geld bei der Havarie der Costa Concordia verloren. Die Bahnmitarbeiter ließen sich nicht erweichen und das Ehepaar einfach am Bahnhof stehen. Absolut übernächtigt und in Hausschuhen mussten sie ihren Sohn anrufen, der sie schließlich in Frankfurt abholte.

Die Bahn wird nun von allen Seiten bombardiert. Von der menschlichen Seite her, natürlich absolut zurecht. Aber auf der anderen Seite würden sicherlich einige von uns ebenso reagieren, wenn jemand um eine kostenlose Fahrt bittet und sagt, dass er gerade mit einem Kreuzfahrtschiff untergegangen ist. Muss man hier nicht eher den Veranstalter und die Verantwortlichen die Schuld geben, da sie die Rückreise ja eigentlich hätten organisieren müssen. Man hätte ja der Bahn zum Beispiel Bescheid geben könne oder Ähnliches…

Günstige Bahntickets am Automaten

24. Januar 2012 Keine Kommentare
Bild 4 300x280 Günstige Bahntickets am Automaten

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Wer gut über Angebote und Sparmöglichkeiten der deutschen Bahn Bescheid weiß, der kann in den meisten Fällen zu sehr günstigen Angeboten mit der Bahn reisen. Dabei kommt es auch darauf an, wo die Fahrkarte gekauf wird- ob am Fahrkartenschalter, am Automaten, per Internet oder per Versandhandel, wie z.B. das Bahn-Tix.

Wer sein Ticket am Automaten löst, spart bares Geld

Im Durchschnitt zahlen Kunden am Automaten weniger als Kunden, die die Serviceleistungen eines Bahnschalters in Anspruch nehmen. Auch bei Buchungen über das Internet oder über Bahn-Tix, einer Dienstleistung im Stil des Versandhandels, können häufig Kosten eingespart werden. Besonders häufig kommen die Ersparnisse am Automaten bei spezifischen Ländertickets zum Tragen. Angebote wie das „Schönes-Wochenend-Ticket“ oder das „Bayern-Ticket“ sind am Automaten oder auch im Internet günstiger als am Fahrkartenschalter.

So ist das „Schönes-Wochenend-Ticket“ am Automaten oder im Internet für nur 39,- zu haben, während es am Fahrkartenschalter ganze 41,- Euro kostet. Würde man es im Zug lösen, wären es sogar 42,90 Euro. Bei Aktionsangeboten wie dem „Freizeit-Ticket-München Salzburg“ zum Beispiel sind sogar eine Kostenersparnis von bis zu 5 Euro bei Automatenkauf möglich. Ein weiterer Faktor der Kostenersparnis bei Bahntickets am Automaten ist, dass die Zustellkosten eingespart werden- das Ticket wird direkt am Automaten ausgedruckt. Während meist auch Online Tickets über die gleichen Tarife wie am Automaten verfügen, muss hier auf eventuelle Zustellkosten geachtet werden.

Wer per Internet buchen, aber keine Zustellkosten bezahlen möchte, kann den Service „Bahn-Tix“ in Anspruch nehmen. Dabei kann per Anruf bei der Bahn oder einer beliebigen Bahnagentur die Fahrkarte ausgesucht und später am Fahrkartenautomaten ihrer Wahl abgeholt werden. Wer jedoch eine umfassende Beratung benötigt, sollte trotzdem weiterhin den Schalter aufsuchen. Dort erhält man unter anderem wichtige Tips, welche Art von Ticket man am besten auswählen sollte, als auch zur Fahrzeit und Umsteigebahnhöfen. Wichtig dabei ist jedoch, auch aktiv nach günstigen Angeboten zu fragen, die der Fahrkartenautomat oder das Internet von selbst aufzeigen.