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Das Meckern über die Pünktlichkeit der Deutschen Bahn hat sich hierzulande ja schon fast zu einer Art Volkssport entwickelt, bei dem sogar gerne der eine oder andere mitredet, der nur selten oder gar nicht Zug fährt. In Sachen Pünktlichkeit konnte das Unternehmen nun jedoch mit guten Nachrichten aufwarten: 2011 konnte die Bahn die Pünktlichkeit steigern.
Kamen 2010 72,4 Prozent aller Fernzüge rechtzeitig, so waren es 2011 80 Prozent. Das bedeutet, dass jeder fünfte Fernzug sechs Minuten oder mehr verspätet war. Was unter sechs Minuten liegt wird von der Bahn als pünktlich gewertet. Die Züge im Nahverkehr erreichten im vergangenen Jahr laut dem Unternehmen zu 93,2 Prozent die Stationen rechtzeitig.
Besonders das bisher ausbleibende Winterchaos dürfte der Bahn bei dieser guten Statistik geholfen haben. So konnte man sich in Sachen Pünktlichkeit im Dezember 2011 im Fernverkehr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 76,6 Prozent auf 84,5 Prozent verbessern. Im Nahverkehr stieg die Quote von 91,6 Prozent auf 94 Prozent an.

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Auch in diesem Winter müssen sich Bahnreisende wohl hier und da auf Verspätungen oder sogar Zugausfälle einstellen. Die Bahn kündigte schon jetzt mehrfach an, dass man es immer noch nicht geschafft habe alle Probleme zu beheben. Man arbeite jedoch fieberhaft daran. Bahnfahrer können mittlerweile leider ein Lied vom Winterchaos aufgrund von schwierigen Wetterbedingungen singen, und bequeme Schuhe gehören im Winter zur Pflichtkleidung wenn eine Bahnreise ansteht. Schließlich weiß man nie, wie lange man warten muss.
Die Bahn betonte aber auch, dass man es schade fände, dass immer wieder die Mitarbeiter beschimpft würden obwohl diese am wenigsten für die Ausfälle könnten. Schuld an dem Chaos seien vor allem Probleme mit den Behörden und den Zulieferern.
100 neue Regionalzüge warten bereits seit Jahren auf die Zulassung vom Eisenbahn-Bundesamt. Zudem verzögert sich die Lieferung von 17 ICE-Zügen des Herstellers Siemens. Hinzu kämen noch die häufigeren Achsenkontrollen, die den Ablauf verlangsamen würden. Nun ja, mal sehen, was dieser Winter für Bahnfahrer noch so bringt…

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Die (Un-)Pünktlichkeit der Deutschen Bahn ist ja bei einigen inzwischen fast schon so etwas wie legendär. Auch Experten wie die Stiftung Warentest haben die mangelnde Pünktlichkeit von Zügen immer wieder kritisiert. Bisher verschloss sich die Bahn zumindest nach außen hin vor solcher Kritik. Nun kommt jedoch offenbar die Kehrtwende.
Vor wenigen Tagen kündigte das Unternehmen an einmal monatlich die Statistik über die Pünktlichkeit der Züge im Internet zu veröffentlichen. Ab September soll man diese Werte auf der Homepage der Bahn finden.
Bisher hatte man immer solche monatlichen Werte abgelehnt und nur Jahreswerte erhoben, da kurze Abschnitte nicht „aussagekräftig“ seien. Die Bahn hat inzwischen jedoch offenbar endlich auch gemerkt, dass sie an einem erheblichen Image-Problem leidet und will nun offensichtlich Besserung demonstrieren. Mal sehen, ob ihr das damit gelingt…
Die bundesweit verspäteten Züge sollen gegliedert nach Fern- und Nahverkehr aufgelistet werden. Kritiker befürchten, dass sich die Zeiten nach den Angaben auf der Bahn-Homepage richten, denn diese stimmen in ihren Augen nicht immer mit der Realität überein.

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Vor einigen Wochen hatten wir euch an dieser Stelle bereist berichtet, dass ein ICE auf dem Weg von Hannover nach Berlin einfach seinen Halt in Wolfsburg verpasst hatte. Dies ist nun erneut passiert und war offenbar auch nicht der einzige Fall!
Auf der Strecke zwischen Hannover und Berlin werden seit Monaten Bauarbeiten durchgeführt, weshalb die Fahrpläne häufiger wechseln. Dies bringt wohl auch die Zugfahrer aus dem Konzept, denn der Lokführer übersah im Juni Wolfsburg einfach, weil der Halt auf seinem Plan versehentlich gestrichen worden war.
Auch am Montag verpasste erneut ein Zug Wolfsburg und die Passagiere mussten in Stendal umsteigen. Hier hielt der Zugführer einen Fahrplan in Händen, der erst ab August gültig war. Zudem hatte auch das Signal in Wolfsburg bereits auf Weiterfahrt geschaltet. Aus dem selben Grund hatte auch vor einigen Tagen der ICE aus München den Halt in Celle verpasst. Was für ein Durcheinander!

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Die Deutsche Bahn ist hierzulande ja berühmt-berüchtigt für die Verspätungen der Züge. Durch etliche technische Pannen und das Chaos im Winter und im Sommer wurde dieses Image noch verstärkt. Die Stiftung Warentest hat sich in diesem Zusammenhang rund 500.000 Ankunftszeiten an 20 deutschen Bahnhöfen im Zeitraum von Juli 2010 bis Februar 2011 näher angesehen. Dafür werteten die Tester die Pünktlichkeitsinformationen der Internetseite der Deutschen Bahn aus.
Bei dem Test kamen sie zu dem durchaus logischen Ergebnis, dass je länger ein Zug unterwegs ist, er um so unpünktlicher ist. Demnach sind im Nahverkehr die Züge pünktlicher als im Fernverkehr. Ja, das leuchtet ein…
15% der Regionalzüge waren in dem gemessenen Zeitraum nicht pünktlich. Bei den Fernzügen ließ jeder Dritte auf sich warten. Als unpünktlich wurde ein Zug ab einer Verspätung von fünf Minuten gewertet. Am längsten mussten die Passagiere in Erfurt und Leipzig warten. In Erfurt waren ganze 43 Prozent aller Fernzüge zu spät und in Leipzig 39 Prozent.
Daher gilt: Wenn eine Bahnfahrt ansteht, auf bequemes und hochwertiges Schuhwerk zurückgreifen (Schuhe zum Beispiel von Esprit), denn wenn man lange steht und warten muss wird das umso unangenehmer wenn die Schuhe drücken und kneifen.