Im letzten Winter machten die lange Kälte, Schnee und Eis der Bahn zu schaffen, dann kam der Sommer und die Hitze war Schuld an diversen Komplikationen. In diesem Winter, der vor der Tür steht, soll einiges besser werden. Dies hat Bahnchef Rüdiger Grube nun versprochen.
Eis und Pulverschnee hatten im letzten Winter etliche ICE lahm gelegt. Besonders hier seien Vorkehrungen getroffen worden. Weichen wurden beispielsweise mit Heizungen versehen und zusätzliche Schneeräumdienste beauftragt und entsprechend vorbereitet worden.
Nur die Verfügbarkeit der ICE-Flotte macht noch Sorgen. Aufgrund von häufigeren Achsenprüfungen, die auch noch länger dauerten, sei zehn Prozent der Flotte nicht regulär einsetzbar. Dies ist normalerweise die Reserve für den Störfall. Um mehr Ersatzzüge verfügbar zu machen, werde vom 12. Dezember 2010 bis zum 19. März 2011 das Angebot auf bestimmten Strecken verändert.
Auf weniger genutzten ICE-Strecken sollen auch IC-Züge verkehren. Auf der Linie Bremen-Hannover-München werde man zum Beispiel statt einer direkten Fahrt einmal umsteigen müssen. Ende 2011 soll dann die neue ICE-Flotte zum Einsatz kommen, über die aktuell noch verhandelt wird. Hoffen wir das Beste!
„Sänk ju vor träwelling wis Deutsche Bahn!“ (Thank you for travelling with Deutsche Bahn) Wer hat diesen Satz nicht schon x-mal auf seinen Reisen mit ICE und Co. gehört. Kommt er selten, findet man es ja noch ganz lustig. Doch ist man Vielfahrer oder die Haltestellen-Dichte höher, kann einen das auch schon ganz schön nerven.
Dies hat nun auch endlich die Bahn eingesehen und will die englischen Ansagen in Zügen auf ein Minimum reduzieren. Nur an Haltestellen, an denen viele Touristen zusteigen, wie Berlin, Köln oder München, sollen die Ansagen noch beibehalten werden, und natürlich auch bei Störungen etc. Ansonsten werden wir in Zukunft davon verschont, wobei es ja fast schon eine Art Kult-Charakter bekommen hat…
Die englischen Ansagen wurden zur Fußball-WM vor vier Jahren eingeführt und seitdem beibehalten. Nicht wenige Fahrgäste brachte die meist holprige englische Ansage des Zugchefs zur Weißglut oder zum Lachanfall. Halleluja!
Es scheint wie Magie zu sein, wenn die purpurfarbene Sonne wie ein Feuerball langsam den Erdboden erreicht und die Landschaft durch Silhouetten von Giraffen gestreift werden. Es sind Momente, in denen man weis, dass man an einem Ort angekommen ist, der sicherlich zu den schönsten dieser Welt gehört. Südafrika ist ein Land, dem es bis heute gelungen ist, sich sein ursprüngliches Gesicht zu bewahren, seine Geheimnisse im Verborgenen zu halten und es ist ein Land, das die Kunst beherrscht, Menschen zu begeistern, zu fesseln und mit Details zu faszinieren. Zahlreiche Europäer haben sich nach den individuellen Reisen Südafrika dafür entschieden, in ihrer Heimat die Segel abzubrechen und in einem Land voller Magie und Zauber ein neues Leben zu beginnen.
Südafrika ist eine Art Komposition, die der Sinfonie des Lebens gleicht. So findet man ursprüngliche Natur, gepaart mit einer atemberaubenden Tierwelt und moderne Städte, die die Entwicklungen der vergangenen Jahre über sich ergehen lassen haben und genau aus diesem Grund heute mit einem außergewöhnlichen Charme begeistern können. Das Kap der guten Hoffnungen ist einer sagenumwobensten Orte des Landes, bis heute gilt es als ein Ort der Hoffnung, als ein Punkt, an dem Menschen neue Energie und Impulse gewinnen. In den Straßen von Kapstadt, der „mother city“, werden die Gäste der Reisen Südafrika mit einem Lächeln begrüßt. Das Leben im Land ist einfach, es ist aber auch fesselnd und überzeugend, denn die Einheimischen selbst zeigen sich offen. Gern und mit Hingabe präsentieren sie ihre Kultur, ihren Lebensstil und vor allem ihr Land. Man kann auf den Reisen Südafrika deutlich spüren, dass die Menschen stolz auf ihr Land sind. Sie haben es über Jahrhunderte hinweg mit all seinen Ecken und Kanten lieben und auch schätzen gelernt. Sie respektieren es und auch genau aus diesem Grund konnte eine Natur bewahrt werden, die weltweit einmalig zu sein scheint.
Auf den Reisen Südafrika wird man schnell erkennen können, dass die Schönheit in den Details liegt und dass es die zahlreichen Facetten sind, die diesem Punkt auf der Erde ein Gesicht geben. Man benötigt Zeit, um all das kennenzulernen, was für dieses Land so typisch ist.
Zwischen Paris und München bzw. Stuttgart fährt viermal täglich jeweils hin und zurück ein Schnellzug. Fahrgäste auf dieser Strecke müssen seit vergangenem Wochenende mit einer 20 Minuten längeren Fahrt rechnen.
Grund dafür sind natürlich, wie sollte es auch anders sein, mal wieder Bauarbeiten. Die Eisenbahnbrücke bei Kehl über den Rhein wird bis zum 10. Oktober gesperrt bleiben. Die Brücke aus dem Jahr 1956 bestand nur aus einer Spur, auf der die Züge lediglich 70 km/h fahren durften.
Erst im März war sie durch eine neue Brücke ersetzt worden, die nun in die endgültige Position gerückt werden muss. Bis Mitte Dezember soll dann außerdem eine zweite Fahrspur folgen, auf der dann 120 km/h gefahren werden darf.
Bis Oktober bleibt die Strecke also auf jeden Fall noch zu. Züge, meist ICE und der französische Hochgeschwindigkeitszug TGV, werden bis dahin über Forbach und Saarbrücken umgeleitet, was die um 20 Minuten längere Fahrtzeit erklärt.
Bei so manch einem Bahnfahrer sind die Faltplanhefte „Städteverbindungen“ sehr beliebt. Sie zeigen die wichtigsten Hin- und Rückfahrverbindungen für rund 140 Städte an. Im Dezember letzten Jahres verlangte die Bahn für die Hefte einen Euro am Schalter. Nun teilte ein Sprecher mit, dass dies so bleiben werde.
Viele hatten gehofft, dass die Hefte wieder kostenlos zu haben sein würden. Die Bahn wolle mit dem Preis von einem Euro etwas für die Umwelt tun, denn alle Einnahmen fließen komplett an ein Waldprojekt, wovon im Herbst Bäume gepflanzt werden. Die Faltpläne würden Millionen Tonnen Papier schlucken und viele Fahrgäste schmeißen die Pläne schnell wieder weg.
Naja, erst will man sich ja über den Preis aufregen, aber bei solch einer Idee werden die meisten es dann doch einsehen. Die Zielortzettel und die faltbaren Streckenfahrpläne gibt es übrigens weiterhin kostenlos.
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