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Archiv für die Kategorie ‘Bahnerfahrungen’

Bahnkritik

11. Juli 2010 Keine Kommentare

Mein Mann und ich leben seid langer Zeit in einer Fernbeziehung. Aus diesem Grund fahre ich jedes Wochenende zu ihm runter nach Dresden. Diese Strecke reise ich immer mit der Deutschen Bahn, da ich leider kein eigenes Auto habe. Nun möchte ich euch mal meine Erfahrungen schreiben, die ich persönlich mit der Deutschen Bahn gemacht habe.
Die Internetseite der Deutschen Bahn, auf der ich mich manchmal informiere wie teuer die Fahrt wird, oder wann mein Zug abfährt ist sehr leicht zu finden. Auf den ersten Blick ist die Seite etwas unübersichtlich, doch diese Unübersichtlichkeit verschwindet nach kurzem Aufenthalt der Seite.
Doch leider muss ich sagen, dass ich schon des öfteren falsche Angaben, durch die Internetseite bekommen habe.
Außerdem findet man nicht alle Informationen auf der Internetseite.
Möchte man sich also wirklich ausführlich beraten lassen rate ich lieber zum Telefon oder noch besser persönlich zum Schalter, welcher sich direkt am Bahnhof befindet.
Bis jetzt wurde ich am Schalter immer freundlich bedient und bekam dort auch meine gewünschten Informationen. Der persönliche Kontakt zu den Mitarbeitern der Deutschen Bahn ist sehr hilfreich. der einzigste Nachteil an solch einem Schalter ist es, dass es zu längeren Wartezeiten, an großen Bahnhöfen kommen kann.
Sehr gut informieren die Mitarbeiter am Schalter einen über die Tickets. Sie haben mir beispielsweise sehr gut geholfen, dass günstigste Ticket für mich zu finden.
Über die Zugfahrten kann ich mich nicht beschweren, allerdings sind viele Züge überhaupt nicht sauber. Leider gibt es bei der Deutschen Bahn auch oftmals große Verspätungen.

Die Bahn und ich!

9. Juli 2010 Keine Kommentare

Meine Erfahrungen mit der Deutschen Bahn sind recht durchwachsen, da ich beruflich bedingt viel mit der Bahn unterwegs bin kommt einiges zusammen.

Wenn ich nicht gerade im ICE unterwegs bin weil ich schnell von A nach B kommen muss kann ich sagen sind die Züge sehr dreckig die Sitze sind total verschmutzt, die Mülleimer laufen über der Fußboden ist verdreckt und klebrig die Kopfstützen sind schmuddelig.

Die Schaffner sind in der Regel recht nett und hilfsbereit und drücken auch schon mal ein Auge zu. Ich habe eine Bahncard 50 und ich drucke mir meine Tickets immer zu hause aus und bezahle mit Kreditkarte, d.h. ich muss dem Schaffner die Bahncard 50 vorlegen das Onlineticket und auch die dazu passende Kreditkarte. Dumm ist es wenn man mehrere davon hat und versehentlich die falsche eingesteckt hat. Genau genommen ist das Ticket dann ungültig und Du bist Schwarzfahrer und das kann teuer werden. Dumm gelaufen, aber der nette Schaffner in diesem Fall eine wirklich sehr nette Schaffnerin hat ein Auge zugedrückt mir geglaubt und mich nur verwarnt und gebeten das nächste mal besser auf die Sortierung meiner Kreditkarten zu achten.

Ein großes Manko ist allerdings das ich es nur sehr selten erlebe das die Züge pünktlich abfahren das ist ein echtes Problem denn ruckzuck ist der Anschlusszug verpasst und das Desaster nimmt seinen lauf. In meinem Fall läuft es dann auf verärgerte Kunden hinaus ich überführe Autos und reise mit der Bahn an um dann die Autos zu überführen. Ich gerate unter Zeitdruck und der ganze geplante Ablauf ist hinfällig.

Der pure Bahnsinn – im Zug mit Kleinkindern

5. Juli 2010 Keine Kommentare

Auto fahren mit zwei Kleinkindern? Eine eher unentspannte Angelegenheit. Wer gerade mal nicht ganz dringend aufs Klo muss, verspürt bohrende Langeweile und besteht auf nervenzerfetzende Musikkassetten…

Daher habe ich mich neulich zu einer Bahnreise entschlossen – mit meinem Sohn (4 Jahre alt) und meiner zweijährigen Tochter, Strecke: Görlitz-Schweinfurt Hauptbahnhof. Unbedingt zuerst erwähnen muss ich, dass uns auf der ganzen langen Fahrt (insgesamt über 7 Stunden) kein einziger Schaffner, nicht eine Zugbegleiterin begegnet ist, der/die nicht freundlich und hilfsbereit gewesen wäre. Für die Kinder gab es witzige Junior-Fahrkarten, für mich selbst ein entspanntes Grinsen trotz gerade beherzt randalierender Tochter.

Weiteres großes Plus: die Beratung am Bahnhofsschalter in Görlitz. Kompetent, freundlich und geduldig wurde mir hier der tatsächlich günstigste Reisetarif herausgesucht – ganz große Klasse!! Weniger toll dann: die Bahnreise selbst. Gerade in den kleineren Regionalzügen ist für Eltern absoluter und ständiger Einsatz gefragt, um größere und kleinere Unglücke zu verhindern – es sei denn, die Kinder lassen sich zumindest für eine Weile gemütlich in den Schlaf schaukeln. Dank kindlichem Bewegungs- und Forscherdrang findet man sich oft schnell in einem Großraumabteil wieder, wo es gilt, die geliebte Brut vor umstürzenden Drahteseln oder dem Volkszorn pingeliger Profiradler zu bewahren.

Treppauf, treppab versucht man dann, die Kids bei Laune zu halten, vorbei an nicht immer verständnisvollen Mitreisenden. Spielmöglichkeiten, adäquate, kindgerechte Sitzgelegenheiten: leider Fehlanzeige. Und die Mutter-Kind-Abteile in den ICEs sind meist nicht nur chronisch verstopft mit Zwillingskinderwagen plus mürrischer Großfamilie, sondern auch reichlich muffig und versifft… Fazit, leider:
Bahn fahren mit zwei Kleinkindern? Eine eher unentspannte Angelegenheit.

Bahnreise

3. Juli 2010 Keine Kommentare

Meine letzte Reise mit der Bahn liegt noch nicht lange zurück. Ich bin mit meinem Mann, meinem einjährigem Sohn und einer Menge Gepäck von Hann.Münden nach Hannover Flughafen gereist.

Wir haben ein Angebot der Deutschen Bahn in Anspruch genommen, das sogenannte Niedersachsen Ticket. Es ist eine preisgünstige Alternative. Der Nachteil hierbei ist, man darf nur in den sogenannten Nahverkehrszügen reisen. Dieses bedeutet, häufiges Umsteigen, lange Fahrzeiten, da der Zug an allen kleineren Bahnhöfen hält. Leider hatte die Servicekraft am Bahnhofsschalter vergessen dies zu erwähnen und uns einen Fahrplan ausgedruckt, der für uns gar nicht relevant war.

Das sorgte für einige Verwirrung beim Umsteigen in Göttingen, als uns ein netter Bahnangestellte mitteilte das wir den Inter City nach Hannover mit unserem Ticket nicht benutzen dürfen sondern auf den RE ausweichen müssen. Netter weise half er uns eine neue Verbindung raus zu suchen damit wir schnellstmöglich zum Flughafen nach Hannover kommen wo unser Flieger auf die Kanaren startete.
Feststellen mussten wir das auf allen Bahnhöfen an denen wir ankamen absolutes Rauchverbot herrschte. Ausgenommen einigen markierten Raucherbereichen. Für die Bediensteten der Deutschen Bahn scheint dies aber nicht zu gelten, denn diese stehen fröhlich rauchend auf den Bahngleisen.

Die Schaffner waren alle anstandslos freundlich und hatten die Zeit eine kleine Unterhaltung mit unserem aufgeregten Sohn zu halten. Sie hatten ein offenes Ohr für Fragen und halfen gerne weiter.

Auch die Pünktlichkeit war nicht zu beanstanden, die Züge fuhren auf die Minute genau, nach Fahrplan angaben, los. Gut das wir nicht den ICE genommen haben, der hatte nämlich laut Ansage am Bahnhof etwa 30 Minuten Verspätung.

Schnell unterwegs

1. Juli 2010 Keine Kommentare

Um von einem Ort zum nächsten zu gelangen greife ich gerne mal zu öffentlichen Verkehrsmitteln. Das spart nicht nur das Geld für den Sprit sondern ist oft auch bequemer wie ich finde. Wenn es mal wieder längere Strecken sein sollen das ist die Bahn einfach perfekt.

Vor kurzem erst musste ich von Stuttgart nach Hamburg um dort meine Familie zu treffen. Schnell war klar, dass ich mich nicht selber hinters Steuer setzen wollte, sondern lieber die Bahn nehme. Für mich lag der Vorteil ganz klar auf der Hand. Innerhalb von wenigen Stunden konnte ich am Hamburger Bahnhof sein und das sogar ohne umsteigen zu müssen. Mich hat aber auch das Angebot der Bahn überzeugt. Mittlerweile gibt es ja etliche Tickets zu sehr günstigen Preisen und bei den Spritpreisen spart man so schnell ein paar Euro.

In meinem Fall lief die Reise ohne Probleme ab. Pünktlich verließ die Bahn den Stuttgarter Bahnhof und schon machte ich mich auf den Weg nach Hamburg. Dank der modernen Ausstattung der Abteile konnte ich es mir richtig bequem machen und einfach nur die Aussicht genießen. Persönlicher Service scheint großgeschrieben zu werden. Zum einen gab es ein eigenes Abteil um sich einen Snack zu genehmigen oder was zu trinken und immer wieder kam auch Servicepersonal durch den Waggon.

Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit der Bahn und werde wohl öfter das Auto daheim stehen lassen. Erstens macht es keinen Unterschied bei der Fahrzeit und zweitens ist es günstiger wenn man die Angebote der Bahn nutzt.