
cc by wikimedia/ Ellywa
In den vergangenen Jahren sind in Deutschland wieder verstärkt Diebe unterwegs, die es auf Eisen und Buntmetall, allen voran Kupfer, abgesehen haben. Der Kupferpreis erreicht an der Börse immer wieder hohe Werte, was Kabel und Rohre für Diebe besonders reizvoll macht. Diese verkaufen das gestohlene Metall dann illegal an Schrotthändler. Auch die Deutsche Bahn hat damit zu kämpfen.
Nach eigenen Angaben kosteten solche Metalldiebstähle das Unternehmen im vergangenen Jahr 15 Millionen Euro. Es handle sich dabei vor allem um Kabel, die man schnellstmöglich ersetzen müsse. Rund 11.000 Züge seien 2011 dadurch zu spät gekommen. Die Anzahl der Fälle stieg um 50 Prozent auf gut 3.000 an.
Der Anstieg war laut der Deutschen Bahn vor allem in der ersten Jahreshälfte 2011 zu verzeichnen. Danach hätte man seine Kontrollfahrten entlang der Strecken erhöht und neue Sicherheitstechnik eingeführt. Die Anlagen, Schienen und Kabel würden nun mit einer unsichtbaren Flüssigkeit besprüht. Nur mit einem speziellen Licht könne ein Zahlencode sichtbar gemacht werden, der eine eindeutige Identifizierung des rechtmäßigen Besitzers möglich mache.

cc by flickr/ roger4336
Das Twitter-Service-Angebot der Bahn wird seit einiger Zeit sehr gut angenommen, so wagte sich das Unternehmen vor zwei Monaten auch wieder auf Facebook und zieht dabei eine durchaus positive Bilanz. Mittlerweile habe man über 80.000 Freunde und konnte über 4.000 Fragen beantworten.
Davon konnten ganze 98 Prozent vom Service-Team direkt auf Facebook beantwortet werden. Gleichzeitig lobte das Unternehmen auch, dass sich User auch gegenseitig viel helfen würden, was eines der erklärten Ziele der Seite sei. Natürlich wird auch viel über die Bahn diskutiert, wie aktuell mal wieder über das Winterchaos, von dem jedoch alle Verkerhsmittel betroffen sind und nicht nur die Züge…
Einen direkten Hinweis schickte das Unternehmen hingegen an seine Mitarbeiter. Es sei gut, wenn sich Mitarbeiter auch in ihrer Freizeit für die Deutsche Bahn einsetzen würden, jedoch sollten sie sich auf Facebook bitte zurückhalten und diese Aufgabe das extra dafür abgestellte Service-Team übernehmen lassen.

cc by flickr/ gnm2010
Seit Tagen beschäftigen sich die Medien mit dem Schiffsunglück vor Italien. Neben immer neuen Bildern von den Rettungsarbeiten auf der Costa Concordia hören wir auch immer wieder Einzelschicksale von Überlebenden. Nun wird in diesem Zusammenhang auch die deutsche Bahn kritisiert, denn sie hat einem Ehepaar, das von der Costa Concordia kam die Mitfahrt verweigert.
Das Paar kam nach einer wahren Odyssee mit dem Reisebus in Frankfurt an. Dort wollten sie in den Zug steigen um endlich zuhause anzukommen. Nur leider hatten sie ihre Bahntickets, ihre Wertsachen und auch das meiste Geld bei der Havarie der Costa Concordia verloren. Die Bahnmitarbeiter ließen sich nicht erweichen und das Ehepaar einfach am Bahnhof stehen. Absolut übernächtigt und in Hausschuhen mussten sie ihren Sohn anrufen, der sie schließlich in Frankfurt abholte.
Die Bahn wird nun von allen Seiten bombardiert. Von der menschlichen Seite her, natürlich absolut zurecht. Aber auf der anderen Seite würden sicherlich einige von uns ebenso reagieren, wenn jemand um eine kostenlose Fahrt bittet und sagt, dass er gerade mit einem Kreuzfahrtschiff untergegangen ist. Muss man hier nicht eher den Veranstalter und die Verantwortlichen die Schuld geben, da sie die Rückreise ja eigentlich hätten organisieren müssen. Man hätte ja der Bahn zum Beispiel Bescheid geben könne oder Ähnliches…

Nichtraucher - flickr/arthit
Viele Raucher kennen dieses Problem: Auf langen Reisen wird es – auch gerade durch zunehmend strengere Vorschriften – immer schwieriger, seinem Laster zu frönen. Die elektronische Zigarette könnte für dieses Problem eine praktische Lösung bieten.
Im Vergleich zum herkömmlichen Glimmstengel entfällt nämlich die durch den blauen Dunst ausgelöste Geruchsbelästigung sowie das Passivrauchen Mitreisender. Dies ist zum einen für die gesamte Reiseatmosphäre enorm dienlich, erspart aber zum anderen auch die lästige Suche nach ausgewiesenen Raucherzonen.
Auf wichtigen Geschäftsreisen können dies durchaus entscheidende Vorteile sein, die aber auch der Freizeitreisende sicherlich zu schätzen weiß. Ebenso ist die Entsorgung von Asche und Kippenresten bei der elektronischen Zigaretten-Alternative kein Thema mehr: anstatt Tabak zu verbrennen, werden in ihrem Inneren kleine Mengen an meist nikotinhaltiger, aromatisierter Flüssigkeit erhitzt und verdampft. Aus dieser Verdampfung ergibt sich ein weiterer Nutzen der Alternative, da die Brandgefahr entfällt – gerade in warmen Ländern eine wichtige Eigenschaft.
Auch das Reisebudget kann unter Umständen durch die elektronische Variante erweitert werden – die Tabaksteuer entfällt bisher. Ohnehin schon schweres Reisegepäck wird durch das geringe Gewicht des E-Stengels nicht zusätzlich belastet. Auch ergiebiger als konventionelle Tabakprodukte ist die Alternative, was die aufwändige Suche nach einem Händler mitunter erspart. Zudem kann günstig auf Seiten wie hier im Internet bestellt werden.
In allen EU-Ländern ist der Gebrauch der E-Zigarette legal, lediglich beim Vertrieb ist Vorsicht geboten, da es hier teilweise unklare Rechtslagen gibt. Einen häufig kolportierten sowie von Händlern beworbenen Vorteil bietet sich dem E-Raucher dagegen nicht: Nahezu alle bekannten Airlines verbieten inzwischen sehr strikt den Gebrauch an Bord ihrer Maschinen.
Auf Langzeitflügen wird somit weiterhin Abstinenz geboten sein – eine Einschränkung, die auch die ansonsten für Reisen so vorteilhafte E-Zigarette nicht aufzulösen weiß.

cc by flickr/ gnm2010
In diesem Jahr hält sich der Winter ja noch ziemlich zurück, doch auch wenn der eine oder andere bereits Frühlingsgefühle entwickelt, bleiben uns noch ein paar Monate, in denen Schnee und Eis zuschlagen können. Die Bahn sieht dem in diesem Jahr nach eigenen Angaben gelassener entgegen als noch im vergangenen Winter.
Der Technik-Vorstand der Bahn, Volker Kefer, sagte dem Magazin „Der Spiegel“, dass man alleine die Zahl der Räumkräfte auf rund 20.000 verdoppelt habe. Im Zwei-Schicht-Betrieb sei man tagelang in der Lage bei starkem Schneefall das Schienennetz und auch die Bahnhöfe vom Schnee zu befreien.
Er räumte ein, dass man im letzten Winter von dem Winterchaos überfordert war. Daraus habe man nun jedoch gelernt und sich besser vorbereitet. Auch wir haben an dieser Stelle bereits über die Maßnahmen berichtet. Zum Beispiel wurden 700 Weichen zusätzlich mit Heizungen ausgestattet, die ein Einfrieren verhindern sollen. Ob diese Vorbereitungen ausreichend waren, wird sich wohl schon bald in der Praxis zeigen.