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Archiv für Januar, 2013

Das Video „Future of Rails“ zeigt grenzenloses Reisen

31. Januar 2013 Keine Kommentare

Das von der EU-Kommission produzierte Video „Future of rails“ zeigt interessante Aspekte der europäischen Wirtschafts- und Wettbewerbspolitik. Es beleuchtet die Politik innerhalb der EU aus Sicht der Vorteile für den Reisenden und für die Eisenbahn-Verkehrsunternehmen. Damit wird ein Beitrag zur aktuellen Diskussion darüber geleistet, ob denn der Eisenbahnbetrieb und das Eisenbahnnetz in einem Unternehmen verbleiben sollen – wie dies in Deutschland der Fall ist. Oder ob das Eisenbahnnetz von einem eigenständigen Unternehmen allen Eisenbahnunternehmen diskriminierungsfrei zur Verfügung gestellt wird. das Video wendet sich in einer sehr ansprechenden fast schon zeichentrickfilmhaften Optik an die Menschen.


Das Video beginnt mit der Herausstellung des Alleinstellungsmerkmals der Bahn: Es wäre im Gegensatz zu vielen anderen Verkehrsmitteln das Umweltfreundlichste. Und zwar sowohl für Geschäfts- und Privatreisende, aber auch für den Güterverkehr. Der Reisebedarf der Menschen wird mit Reisen in die europäischen Städte illustriert, der unbegrenzte Güterverkehr anhand einer 11.000 Kilometer langen Verbindung Richtung China.

Damit die Menschen beispielsweise auf einer Reise von London nach Berlin odert Warschau nicht ständig umsteigen müssen, propagiert die EU Kommission einheitliche technische Standards, die als „standards for interoperability“ bezeichnet werden. Damit sollen die Züge und Strecken so gestaltet werden, dass das grenzüberschreitende Fahren möglich wird.

Anstatt sieben unterschiedlicher Signalsysteme soll es nur noch ein europaweites Signalysstem geben. Diese einzige Standard würde nach Angaben der EU-Kommission auch einfacher und günstiger sein, als Loks mit sieben unterschiedlichen Standards zu entwerfen. Ein weiterer Punkt ist die geforderte Trennung von dem Bahnnetz und dem Bahnbetrieb. Wenn ein Infrastrukturunternehmen wie British Rail Track oder die DB Netz AG vollkommen vom Eisenbahnbetrieb getrennt wäre, dann würden mehr Züge fahren können. Die Netzfirma würde möglichst viele Züge auf das Gleis setzen wolllen und nicht mehr die kleinen Anbieter benachteiligen. Die größere Auswahl an Eisenbahnunternehmen führt zu sinkenden Preise und Passagiere können von mehr Wettbewerb und mehr Service profitieren.

Dieses Video ist ein interessantes, politisches Statement gerade im Wahljahr. Denn der deutsche Bahnchef Rüdiger Grube hat sich mit Unterstützung der Mitte-Rechts-Koalition aus CDU/CSU und FDP dafür ausgesprochen, die Deutsche Bahn eben nicht in unterschiedliche Unternehmen aufzuteilen.

Genau deshalb ist das Video auch von brennender Aktualität: Welche Auffassung über den europäischen Wettbewerb wird sich durchsetzen? Sind integrierte Bahnkonzerne mit Schienennetz im Eigentum ebenso wie den Fahrzeugen besser als die Trennung von Netz und Betrieb. Dies wird eine interessante Frage sein, die letztendlich die Zeit beantworten wird.

Aus Sicht der Eisenbahnunternehmen stellt sich die Problematik der Umrüstung vieler Fahrzeuge auf den neuen, teuren Europa-Standard dar. Selbst wenn ich als Eisenbahnunternehmen nur wenige Kilometer auf einer europäischen Verbindung (beispielsweise Frankfurt-Mannheim) benutze, muss ich die teuren Empfänger und die teure Technologie des ETCS-Systems kaufen. Deshalb wird es interessant sein zu sehen, ob die Vorteile des höheren Wettbewerbs oder die hohen Kosten für die Infrastruktur überwiegen und welcher Einfluss auf die Fahrpreise sich schließlich ergibt.

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Spielen im Zug

18. Januar 2013 Keine Kommentare

pai gow 200x300 Spielen im Zug

Pai Gow - flickr/erocsid

Züge werden immer schneller, aber es kann immer sein, dass eine Reise lang dauern kann. Wenn man fährt hat man Zeit übrig. Manche Leute lesen, aber viele Leute spielen. Wenn man auf Spiele spielen steht, will man immer und überall spielen. Man kann es irgendwie nicht lassen. Sucht ist vielleicht ein schweres Wort, es ist eher eine Faszination die das Spiele spielen ausübt und die Menschen magisch anzieht. Gespielt wurde seit je her. Tausende von Jahren vor Christi Geburt wurde gespielt und auch über zwei Jahrtausende nach Christus wird gespielt. Die Art und Weise hat sich verändert. Damals spielte man mit Dingen die man in der Natur fand oder entwickelte Spiele die keine Gegenstände benötigten, heute spielt man mehr oder weniger auf dieselbe Weise und darüber hinaus gibt es noch viele andere Spielarten. Dank der modernen Technik und dem Fortschritt müssen wir uns die Zeit nicht mehr mit Fangen oder Verstecken vertreiben, sondern können immer und überall elektronische Spiele spielen. Vor ein paar Jahrzehnten gelang der Durchbruch. Es kamen die ersten Spielkonsolen raus und einige Jahr später die ersten mobilen Geräte für unterwegs. Diese hatten allerdings nur ein einziges Spiel auf der Platine gespeichert.

Die Revolution kam langsam erst in den 1990ern mit den Handys. Zuerst hatten sie wenige primitive Spiele an Bord und als die Mobiltelefone internetfähig wurden und farbige Displays, schnelle Prozessoren und Speicherplatz bekamen, wurde es richtig wild was die Spielvielfalt betrifft. Mit Einführung des iPhones wurde das Spiele spielen so richtig populär und zum reinen Freizeitvergnügen. Einige Jahre später folgten auch die Anroidhandys diesem Trend. Jetzt gibt es tausende von Spielen für beide Plattformen, in Form von Anwendungen zum herunterladen. Diese können entweder völlig kostenlos sein oder sehr wenig kosten.

Eine sehr beliebte Kategorie sind die Casinospiele, wie man auf http://www.onlinecasinos.at finden kann. Da die Handys große Displays besitzen, sind sie geradezu prädestiniert zum zocken. Es macht wirklich enormen Spaß vom Handy aus immer und überall spielen zu können. Man wählt sich unter den vielen Spielen eins aus und schon kann man loszocken und Geld gewinnen. Ganz schnell, ganz legal und ganz einfach.

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