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Archiv für Januar, 2012

Deutsche Bahn: Debatte um Schiffbrüchige der Costa Concordia

26. Januar 2012 Keine Kommentare
Deutsche Bahn by flickr gnm2010 Deutsche Bahn: Debatte um Schiffbrüchige der Costa Concordia

cc by flickr/ gnm2010

Seit Tagen beschäftigen sich die Medien mit dem Schiffsunglück vor Italien. Neben immer neuen Bildern von den Rettungsarbeiten auf der Costa Concordia hören wir auch immer wieder Einzelschicksale von Überlebenden. Nun wird in diesem Zusammenhang auch die deutsche Bahn kritisiert, denn sie hat einem Ehepaar, das von der Costa Concordia kam die Mitfahrt verweigert.

Das Paar kam nach einer wahren Odyssee mit dem Reisebus in Frankfurt an. Dort wollten sie in den Zug steigen um endlich zuhause anzukommen. Nur leider hatten sie ihre Bahntickets, ihre Wertsachen und auch das meiste Geld bei der Havarie der Costa Concordia verloren. Die Bahnmitarbeiter ließen sich nicht erweichen und das Ehepaar einfach am Bahnhof stehen. Absolut übernächtigt und in Hausschuhen mussten sie ihren Sohn anrufen, der sie schließlich in Frankfurt abholte.

Die Bahn wird nun von allen Seiten bombardiert. Von der menschlichen Seite her, natürlich absolut zurecht. Aber auf der anderen Seite würden sicherlich einige von uns ebenso reagieren, wenn jemand um eine kostenlose Fahrt bittet und sagt, dass er gerade mit einem Kreuzfahrtschiff untergegangen ist. Muss man hier nicht eher den Veranstalter und die Verantwortlichen die Schuld geben, da sie die Rückreise ja eigentlich hätten organisieren müssen. Man hätte ja der Bahn zum Beispiel Bescheid geben könne oder Ähnliches…

Günstige Bahntickets am Automaten

24. Januar 2012 Keine Kommentare
Bild 4 300x280 Günstige Bahntickets am Automaten

cc flickr.com/kaffeeeinstein

Wer gut über Angebote und Sparmöglichkeiten der deutschen Bahn Bescheid weiß, der kann in den meisten Fällen zu sehr günstigen Angeboten mit der Bahn reisen. Dabei kommt es auch darauf an, wo die Fahrkarte gekauf wird- ob am Fahrkartenschalter, am Automaten, per Internet oder per Versandhandel, wie z.B. das Bahn-Tix.

Wer sein Ticket am Automaten löst, spart bares Geld

Im Durchschnitt zahlen Kunden am Automaten weniger als Kunden, die die Serviceleistungen eines Bahnschalters in Anspruch nehmen. Auch bei Buchungen über das Internet oder über Bahn-Tix, einer Dienstleistung im Stil des Versandhandels, können häufig Kosten eingespart werden. Besonders häufig kommen die Ersparnisse am Automaten bei spezifischen Ländertickets zum Tragen. Angebote wie das „Schönes-Wochenend-Ticket“ oder das „Bayern-Ticket“ sind am Automaten oder auch im Internet günstiger als am Fahrkartenschalter.

So ist das „Schönes-Wochenend-Ticket“ am Automaten oder im Internet für nur 39,- zu haben, während es am Fahrkartenschalter ganze 41,- Euro kostet. Würde man es im Zug lösen, wären es sogar 42,90 Euro. Bei Aktionsangeboten wie dem „Freizeit-Ticket-München Salzburg“ zum Beispiel sind sogar eine Kostenersparnis von bis zu 5 Euro bei Automatenkauf möglich. Ein weiterer Faktor der Kostenersparnis bei Bahntickets am Automaten ist, dass die Zustellkosten eingespart werden- das Ticket wird direkt am Automaten ausgedruckt. Während meist auch Online Tickets über die gleichen Tarife wie am Automaten verfügen, muss hier auf eventuelle Zustellkosten geachtet werden.

Wer per Internet buchen, aber keine Zustellkosten bezahlen möchte, kann den Service „Bahn-Tix“ in Anspruch nehmen. Dabei kann per Anruf bei der Bahn oder einer beliebigen Bahnagentur die Fahrkarte ausgesucht und später am Fahrkartenautomaten ihrer Wahl abgeholt werden. Wer jedoch eine umfassende Beratung benötigt, sollte trotzdem weiterhin den Schalter aufsuchen. Dort erhält man unter anderem wichtige Tips, welche Art von Ticket man am besten auswählen sollte, als auch zur Fahrzeit und Umsteigebahnhöfen. Wichtig dabei ist jedoch, auch aktiv nach günstigen Angeboten zu fragen, die der Fahrkartenautomat oder das Internet von selbst aufzeigen.

Deutsche Bahn: 2011 pünktlicher

19. Januar 2012 Keine Kommentare
ICE by flickr kaffeeeinstein2 Deutsche Bahn: 2011 pünktlicher

cc by flickr/ kaffeeeinstein

Das Meckern über die Pünktlichkeit der Deutschen Bahn hat sich hierzulande ja schon fast zu einer Art Volkssport entwickelt, bei dem sogar gerne der eine oder andere mitredet, der nur selten oder gar nicht Zug fährt. In Sachen Pünktlichkeit konnte das Unternehmen nun jedoch mit guten Nachrichten aufwarten: 2011 konnte die Bahn die Pünktlichkeit steigern.

Kamen 2010 72,4 Prozent aller Fernzüge rechtzeitig, so waren es 2011 80 Prozent. Das bedeutet, dass jeder fünfte Fernzug sechs Minuten oder mehr verspätet war. Was unter sechs Minuten liegt wird von der Bahn als pünktlich gewertet. Die Züge im Nahverkehr erreichten im vergangenen Jahr laut dem Unternehmen zu 93,2 Prozent die Stationen rechtzeitig.

Besonders das bisher ausbleibende Winterchaos dürfte der Bahn bei dieser guten Statistik geholfen haben. So konnte man sich in Sachen Pünktlichkeit im Dezember 2011 im Fernverkehr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 76,6 Prozent auf 84,5 Prozent verbessern. Im Nahverkehr stieg die Quote von 91,6 Prozent auf 94 Prozent an.

Smartphone Apps der Deutschen Bahn: DB Navigator und DB Tickets

12. Januar 2012 Keine Kommentare

Die App DB Navigator ist so manch einem, der häufig mit der Bahn fährt mit Sicherheit bekannt, wenn nicht sogar schon Pflicht. Gut 250.000 Haltestellen von ICE, S-Bahn, Straßenbahn und Bus werden hier samt Fahrplan angezeigt. Die App wurde nun von der Deutschen Bahn aktualisiert und durch die separate Fahrkarten-Applikation DB Tickets sinnvoll ergänzt.

Die neue Version des DB Navigators richtet die Suche nach der besten Verbindung an der aktuellen Verkehrslage aus. Außerdem werden Fußwege auf der Karte besser dargestellt. Hat man auch die neue kostenlose App DB Tickets auf sein Handy geladen, dann lassen sich direkt nach der Verbindungssuche auch Fahrkarten buchen. Diese sind jederzeit auf dem Handy abrufbar.

Angeboten werden Die Handytickets für fast alle Verbindungen der Deutschen Bahn ab 51 Kilometer, sowohl Spar- als auch Normalpreise samt Bahncard für bis zu fünf Personen. Ein entsprechendes Benutzerkonto bei der Deutschen Bahn ist dazu natürlich erforderlich.

Rauchen auf langen Reisen

6. Januar 2012 Keine Kommentare

Nichtraucher 300x232 Rauchen auf langen Reisen

Nichtraucher - flickr/arthit

Viele Raucher kennen dieses Problem: Auf langen Reisen wird es – auch gerade durch zunehmend strengere Vorschriften – immer schwieriger, seinem Laster zu frönen. Die elektronische Zigarette könnte für dieses Problem eine praktische Lösung bieten.

Im Vergleich zum herkömmlichen Glimmstengel entfällt nämlich die durch den blauen Dunst ausgelöste Geruchsbelästigung sowie das Passivrauchen Mitreisender. Dies ist zum einen für die gesamte Reiseatmosphäre enorm dienlich, erspart aber zum anderen auch die lästige Suche nach ausgewiesenen Raucherzonen.

Auf wichtigen Geschäftsreisen können dies durchaus entscheidende Vorteile sein, die aber auch der Freizeitreisende sicherlich zu schätzen weiß. Ebenso ist die Entsorgung von Asche und Kippenresten bei der elektronischen Zigaretten-Alternative kein Thema mehr: anstatt Tabak zu verbrennen, werden in ihrem Inneren kleine Mengen an meist nikotinhaltiger, aromatisierter Flüssigkeit erhitzt und verdampft. Aus dieser Verdampfung ergibt sich ein weiterer Nutzen der Alternative, da die Brandgefahr entfällt – gerade in warmen Ländern eine wichtige Eigenschaft.

Auch das Reisebudget kann unter Umständen durch die elektronische Variante erweitert werden – die Tabaksteuer entfällt bisher. Ohnehin schon schweres Reisegepäck wird durch das geringe Gewicht des E-Stengels nicht zusätzlich belastet. Auch ergiebiger als konventionelle Tabakprodukte ist die Alternative, was die aufwändige Suche nach einem Händler mitunter erspart. Zudem kann günstig auf Seiten wie hier im Internet bestellt werden.

In allen EU-Ländern ist der Gebrauch der E-Zigarette legal, lediglich beim Vertrieb ist Vorsicht geboten, da es hier teilweise unklare Rechtslagen gibt. Einen häufig kolportierten sowie von Händlern beworbenen Vorteil bietet sich dem E-Raucher dagegen nicht: Nahezu alle bekannten Airlines verbieten inzwischen sehr strikt den Gebrauch an Bord ihrer Maschinen.

Auf Langzeitflügen wird somit weiterhin Abstinenz geboten sein – eine Einschränkung, die auch die ansonsten für Reisen so vorteilhafte E-Zigarette nicht aufzulösen weiß.