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Archiv für Juli, 2010

Bahncard-Vergleich

11. Juli 2010 Keine Kommentare

Mit den BahnCards der Deutschen Bahn AG können Bahnreisende jede Menge Geld sparen. Angeboten werden standardmäßig drei Varianten: Die BahnCard 25, die BahnCard 50 und die Mobility BahnCard 100. Alle drei Varianten gibt es für die 1. und die 2. Klasse. Welche BahnCard die richtige ist, hängt von der individuellen Nutzungshäufigkeit und den Servicewünschen ab.

Die BahnCards bieten immer einen Preisnachlass auf den normalen Fahrpreis. Ein weiterer Vorteil: Sie gelten auch in Nahverkehrszügen der Deutschen Bahn und in vielen regionalen Verkehrsverbünden, also in Bussen und Straßenbahnen. Ein Nachteil: Der Preisrabatt durch die Karten wird durch den einmaligen Jahrespreis erkauft. Somit lohnen sie sich nur bei mehreren Zugfahrten im Jahr und bei längeren Zugverbindungen.

Die BahnCards können als vorläufige Cards direkt im Internet bestellt werden. Sie wird ausgedruckt und einige Tage später kommt bereits die richtige Karte nach Hause. Die BahnCards sind personengebunden und werden deshalb mit einem Passfoto ausgestellt. Inhaber einer BahnCard können für Reiseziele über 50 km bis zu 10 Minuten vor Reisebeginn Tickets im Internet kaufen und ausdrucken. Die Bezahlung erfolgt dann über das Lastschriftverfahren.

Für Wenigfahrer und Familien: Die BahnCard 25
Wer nur gelegentlich mit der Bahn fährt, kann mit der BahnCard 25 günstiger „fahren“. Sie kostet in der 1. Klasse 114 Euro und in der 2. Klasse 57 Euro. Der Karteninhaber erhält 25 Prozent auf den normalen Fahrpreis. Im günstigsten Fall kann die BahnCard 25 mit anderen Spartickets kombiniert werden, um dadurch über 60 Prozent preiswerter mit der Bahn zu reisen. Der Vorteil für Familien: Kinder unter 15 Jahren, die auf die BahnCard 25 mit ihren Eltern oder Großeltern reisen, fahren kostenlos mit, wenn ihre Namen vor Fahrtantritt auf dem Ticket mit angegeben werden. Lebt in der Familie noch ein Kind bis 18 Jahre und wird das Kind in der BahnCard-Bestellung mit angegeben, zahlt der Ehepartner für seine BahnCard 25 nur 10 Euro.

Je nach Strecke und Zugart rechnet sich die BahnCard 25 ab einer bestimmten Anzahl von Fahrten im Jahr. Bahnreisende, die beispielsweise mehr als 6 mal im Jahr zwischen Leipzig und Berlin mit dem IC unterwegs sind, sparen aber der 7. Fahrt in der 2. Klasse. Für Zugreisende in der 1. Klasse rechnet sich der Kauf der BahnCard 25 ab der 8. Fahrt. Der Kauf der BahnCard 25 lohnt sich in der 1. Klasse ab der 7. Fahrt mit dem ICE und ab der 6. Fahrt mit dem ICE in der 2. Klasse – auf dem Streckenabschnitt Leipzig – Berlin.

Für Vielfahrer: Die BahnCard 50
Bei der BahnCard 50 gibt es 50 Prozent Rabatt auf den Normalfahrpreis. Wer eine Hin- und Rückfahrt bucht, zahlt somit nur eine Fahrt, die andere wäre dann kostenlos. Für den 50-Prozent-Rabatt in der 1. Klasse kostet die BahnCard 50 450 Euro, in der 2. Klasse 225 Euro. Den ermäßigten Preis für die BahnCard 50 von 115 Euro in der 2. Klasse und 230 Euro in der 1. Klasse zahlen Partner, die im gleichen Haushalt leben, Kinder zwischen 6 und 17 Jahren, Azubis und Studenten bis 26 sowie Rentner ab 60 Jahren. Kinder zwischen 6 und 14 Jahren fahren auch hier bei Eltern oder Großeltern kostenlos mit, wenn sie vor Fahrtantritt auf dem Ticket angegeben werden. Die BahnCard 50 lohnt sich für Reisende, die die Bahn häufig nutzen und dabei spontan Tickets kaufen und somit nicht auf Tickets mit Vorbuchungsfrist und Zugbindung zurückgreifen können oder wollen.

Für die Beispielstrecke Leipzig – Berlin können Bahnreisende mit der BahnCard 50 ab der 16. Fahrt mit dem IC in der 1. Klasse und ab der 13. Fahrt mit dem IC in der 2. Klasse sparen. Der Preis für die BahnCard 50 mit dem ICE rentiert sich auf der Strecke Leipzig – Berlin in der 1. Klasse ab der 14. Fahrt und in der 2. Klasse ab der 11. Fahrt. Ermäßigungsberechtigte BahnCard-Inhaber haben den Jahrespreis der BahnCard 50 rechnerisch bereits früher wieder „reingeholt“. In diesem Beispiel – je nach Zugart und Zugklasse – zwischen der 6. bzw. 8. Fahrt. Bei langen Zugverbindungen, zum Beispiel München – Hamburg kann sich der Kauf einer BahnCard 50 bereits für die Rückfahrt mit einem günstigeren Preis auswirken.

Größtmögliche Flexibilität mit der Mobility BahnCard 100
Bei dieser Variante gilt: einmal Zahlen, alle Strecken kostenlos fahren. Ausnahmen von dieser Regelung gelten auf Sonderstrecken wie beispielsweise dem Autozug oder dem ICE Sprinter. Hier sind Aufpreise zu entrichten. Die Mobility BahnCard ist sinnvoll für Reisende, die mehrfach in der Woche oder im Monat die Bahn nutzen und auf längeren Strecken reisen, zum Beispiel Pendler. In der 1. Klasse kostet die Mobility BahnCard 100 6.150 Euro für ein Jahr und in der 2. Klasse 3.650 Euro. Sie ist sinnvoll, wenn beispielsweise der Arbeitgeber einen Teil der Kosten übernimmt. Diese BahnCard gibt es auch im Abo für mindestens 1 Jahr Laufzeit. Dann kostet sie in der 1. Klasse pro Monat 565 Euro und in der 2. Klasse 335 Euro. Inhaber der Mobility BahnCard können bis zu 4 eigene Kinder, die jünger als 15 Jahre alt sind, kostenlos auf die Zugfahrt mitnehmen. Damit ist der Kauf der Mobilitätskarte bei wöchentlichen Hin- und Rückfahrten sowie bei einer bis zwei Urlaubsreisen mit dem Zug im Jahr schon rentabel. Mobility BahnCard 100-Inhaber erhalten auch beim Kauf von Sitzplatzreservierungen günstigere Konditionen. So kostet die Online-Reservierung für die 1. Klasse 3 Euro und für die 2. Klasse 2 Euro.

Extra für Jugendliche unter 20 Jahre: Die BahnCard 25
Für Kinder und Jugendliche, die nicht mit ihren Eltern oder Großeltern verreisen und deren Vorteile nutzen können, gibt es die BahnCard 25. Sie kostet nur einmalig 10 Euro und gilt dann bis zum vollendeten 19. Lebensjahr. Mit dieser Karte gibt es bei jeder Fahrt in der 1. oder 2. Klasse immer 25 Prozent Nachlass auf den Normalpreis. Und auch mehr als 60 Prozent Rabatt sind möglich bei kombinierten Sparpreis-Angeboten. Die Karte gibt es nur mit Passfoto, eine Ersatzkarte wird allerdings bei Verlust nicht ausgestellt.

Weitere Vorteile für alle BahnCards
Mit der BahnCard können Reisende weitere Vorteile in Anspruch nehmen. Zum Beispiel bietet das Reisebüro AMEROPA Preisvorteile bis zu 39 Euro bei einer Buchung an. Immer 10 Prozent Nachlass gibt es beim Kauf von Artikeln im Bahnshop 1435. Sparmöglichkeiten mit der BahnCard bestehen auch in vielen Parkhäusern an Bahnhöfen.

Bahnkritik

11. Juli 2010 Keine Kommentare

Mein Mann und ich leben seid langer Zeit in einer Fernbeziehung. Aus diesem Grund fahre ich jedes Wochenende zu ihm runter nach Dresden. Diese Strecke reise ich immer mit der Deutschen Bahn, da ich leider kein eigenes Auto habe. Nun möchte ich euch mal meine Erfahrungen schreiben, die ich persönlich mit der Deutschen Bahn gemacht habe.
Die Internetseite der Deutschen Bahn, auf der ich mich manchmal informiere wie teuer die Fahrt wird, oder wann mein Zug abfährt ist sehr leicht zu finden. Auf den ersten Blick ist die Seite etwas unübersichtlich, doch diese Unübersichtlichkeit verschwindet nach kurzem Aufenthalt der Seite.
Doch leider muss ich sagen, dass ich schon des öfteren falsche Angaben, durch die Internetseite bekommen habe.
Außerdem findet man nicht alle Informationen auf der Internetseite.
Möchte man sich also wirklich ausführlich beraten lassen rate ich lieber zum Telefon oder noch besser persönlich zum Schalter, welcher sich direkt am Bahnhof befindet.
Bis jetzt wurde ich am Schalter immer freundlich bedient und bekam dort auch meine gewünschten Informationen. Der persönliche Kontakt zu den Mitarbeitern der Deutschen Bahn ist sehr hilfreich. der einzigste Nachteil an solch einem Schalter ist es, dass es zu längeren Wartezeiten, an großen Bahnhöfen kommen kann.
Sehr gut informieren die Mitarbeiter am Schalter einen über die Tickets. Sie haben mir beispielsweise sehr gut geholfen, dass günstigste Ticket für mich zu finden.
Über die Zugfahrten kann ich mich nicht beschweren, allerdings sind viele Züge überhaupt nicht sauber. Leider gibt es bei der Deutschen Bahn auch oftmals große Verspätungen.

Die Bahn und ich!

9. Juli 2010 Keine Kommentare

Meine Erfahrungen mit der Deutschen Bahn sind recht durchwachsen, da ich beruflich bedingt viel mit der Bahn unterwegs bin kommt einiges zusammen.

Wenn ich nicht gerade im ICE unterwegs bin weil ich schnell von A nach B kommen muss kann ich sagen sind die Züge sehr dreckig die Sitze sind total verschmutzt, die Mülleimer laufen über der Fußboden ist verdreckt und klebrig die Kopfstützen sind schmuddelig.

Die Schaffner sind in der Regel recht nett und hilfsbereit und drücken auch schon mal ein Auge zu. Ich habe eine Bahncard 50 und ich drucke mir meine Tickets immer zu hause aus und bezahle mit Kreditkarte, d.h. ich muss dem Schaffner die Bahncard 50 vorlegen das Onlineticket und auch die dazu passende Kreditkarte. Dumm ist es wenn man mehrere davon hat und versehentlich die falsche eingesteckt hat. Genau genommen ist das Ticket dann ungültig und Du bist Schwarzfahrer und das kann teuer werden. Dumm gelaufen, aber der nette Schaffner in diesem Fall eine wirklich sehr nette Schaffnerin hat ein Auge zugedrückt mir geglaubt und mich nur verwarnt und gebeten das nächste mal besser auf die Sortierung meiner Kreditkarten zu achten.

Ein großes Manko ist allerdings das ich es nur sehr selten erlebe das die Züge pünktlich abfahren das ist ein echtes Problem denn ruckzuck ist der Anschlusszug verpasst und das Desaster nimmt seinen lauf. In meinem Fall läuft es dann auf verärgerte Kunden hinaus ich überführe Autos und reise mit der Bahn an um dann die Autos zu überführen. Ich gerate unter Zeitdruck und der ganze geplante Ablauf ist hinfällig.

Der pure Bahnsinn – im Zug mit Kleinkindern

5. Juli 2010 Keine Kommentare

Auto fahren mit zwei Kleinkindern? Eine eher unentspannte Angelegenheit. Wer gerade mal nicht ganz dringend aufs Klo muss, verspürt bohrende Langeweile und besteht auf nervenzerfetzende Musikkassetten…

Daher habe ich mich neulich zu einer Bahnreise entschlossen – mit meinem Sohn (4 Jahre alt) und meiner zweijährigen Tochter, Strecke: Görlitz-Schweinfurt Hauptbahnhof. Unbedingt zuerst erwähnen muss ich, dass uns auf der ganzen langen Fahrt (insgesamt über 7 Stunden) kein einziger Schaffner, nicht eine Zugbegleiterin begegnet ist, der/die nicht freundlich und hilfsbereit gewesen wäre. Für die Kinder gab es witzige Junior-Fahrkarten, für mich selbst ein entspanntes Grinsen trotz gerade beherzt randalierender Tochter.

Weiteres großes Plus: die Beratung am Bahnhofsschalter in Görlitz. Kompetent, freundlich und geduldig wurde mir hier der tatsächlich günstigste Reisetarif herausgesucht – ganz große Klasse!! Weniger toll dann: die Bahnreise selbst. Gerade in den kleineren Regionalzügen ist für Eltern absoluter und ständiger Einsatz gefragt, um größere und kleinere Unglücke zu verhindern – es sei denn, die Kinder lassen sich zumindest für eine Weile gemütlich in den Schlaf schaukeln. Dank kindlichem Bewegungs- und Forscherdrang findet man sich oft schnell in einem Großraumabteil wieder, wo es gilt, die geliebte Brut vor umstürzenden Drahteseln oder dem Volkszorn pingeliger Profiradler zu bewahren.

Treppauf, treppab versucht man dann, die Kids bei Laune zu halten, vorbei an nicht immer verständnisvollen Mitreisenden. Spielmöglichkeiten, adäquate, kindgerechte Sitzgelegenheiten: leider Fehlanzeige. Und die Mutter-Kind-Abteile in den ICEs sind meist nicht nur chronisch verstopft mit Zwillingskinderwagen plus mürrischer Großfamilie, sondern auch reichlich muffig und versifft… Fazit, leider:
Bahn fahren mit zwei Kleinkindern? Eine eher unentspannte Angelegenheit.

Bahnreise

3. Juli 2010 Keine Kommentare

Meine letzte Reise mit der Bahn liegt noch nicht lange zurück. Ich bin mit meinem Mann, meinem einjährigem Sohn und einer Menge Gepäck von Hann.Münden nach Hannover Flughafen gereist.

Wir haben ein Angebot der Deutschen Bahn in Anspruch genommen, das sogenannte Niedersachsen Ticket. Es ist eine preisgünstige Alternative. Der Nachteil hierbei ist, man darf nur in den sogenannten Nahverkehrszügen reisen. Dieses bedeutet, häufiges Umsteigen, lange Fahrzeiten, da der Zug an allen kleineren Bahnhöfen hält. Leider hatte die Servicekraft am Bahnhofsschalter vergessen dies zu erwähnen und uns einen Fahrplan ausgedruckt, der für uns gar nicht relevant war.

Das sorgte für einige Verwirrung beim Umsteigen in Göttingen, als uns ein netter Bahnangestellte mitteilte das wir den Inter City nach Hannover mit unserem Ticket nicht benutzen dürfen sondern auf den RE ausweichen müssen. Netter weise half er uns eine neue Verbindung raus zu suchen damit wir schnellstmöglich zum Flughafen nach Hannover kommen wo unser Flieger auf die Kanaren startete.
Feststellen mussten wir das auf allen Bahnhöfen an denen wir ankamen absolutes Rauchverbot herrschte. Ausgenommen einigen markierten Raucherbereichen. Für die Bediensteten der Deutschen Bahn scheint dies aber nicht zu gelten, denn diese stehen fröhlich rauchend auf den Bahngleisen.

Die Schaffner waren alle anstandslos freundlich und hatten die Zeit eine kleine Unterhaltung mit unserem aufgeregten Sohn zu halten. Sie hatten ein offenes Ohr für Fragen und halfen gerne weiter.

Auch die Pünktlichkeit war nicht zu beanstanden, die Züge fuhren auf die Minute genau, nach Fahrplan angaben, los. Gut das wir nicht den ICE genommen haben, der hatte nämlich laut Ansage am Bahnhof etwa 30 Minuten Verspätung.