The Voyage – Neuer Clip für Heineken

31. August 2013 Keine Kommentare

Die meisten Werbeclips animieren TV-Zuschauer höchstens dazu, sich ein frisches Bier zu holen oder die Toilette aufzusuchen, bis der Werbeblock vorbei ist. Dass es auch anders geht, zeigt immer wieder die internationale Alkoholbranche und in diesem Fall Heineken. Clips der Brauerei finden sich immer wieder auf den Top-Listen für virale Videos, denn sie sind oft so kreativ und gut gemacht, dass der Zuschauer sie nicht überspringen will, sonder sie sich gerne auch ein zweites Mal ansieht.

Das Video heißt The Voyage und in einer Beschreibung heißt es, dass es Heineken-Trinker dazu inspirieren soll, Reisende zu sein und nicht Touristen. Es zeigt einen jungen Mann, der sich in einer abgelegenen Gegend wieder findet, die allem Anschein nach in Indien liegt. Dort erlebt er allerlei heikle und bizarre Situationen, als ihm die Ziege davonläuft. Er jagt ihr nicht nur nach, um sein Tierchen wiederzubekommen, sondern vor allem auch seine zwei Flaschen Heineken. Am Ende geht die Geschichte natürlich gut aus, denn ein Heineken-Mann kommt auch auf unbekanntem Terrain zurecht.

Auch wenn dieser spezielle Clip ziemlich aufwendig produziert ist hat Heineken in der Vergangenheit bewiesen, dass auch mit weniger Mitteln aber genug Kreativität Werbung realisiert werden kann, die sich der Zuschauer gerne ansieht. Deutsche Brauereien könnten sich hier vielleicht eine Scheibe abschneiden und Werbung machen, die auch eine jüngere Zielgruppe anspricht.

Heineken Lager-Bier wurde 1873 von Gerard Adriaan Heineken zum ersten Mal gebraut. 2011 hatte die Brauerei im niederländischen Zoeterwoude einen Ausstoß von 2,74 Milliarden Litern. Die gesamte Heineken-Gruppe produzierte weltweit 16,64 Milliarden Liter. Die Gruppe umfasst rund 125 Brauereien in mehr als 70 Ländern und produziert rund 170 verschiedene Biere. Aktuell ist Heineken die drittgrößte Brauerei der Welt.

KategorienBahnreisen Tags: , ,

Der neue 5-Euro-Schein – Fälschungssicheres Kunstwerk

8. Juli 2013 Keine Kommentare

Seit dem 2. Mai sind neue 5-Euro-Scheine im Umlauf. Die 17 Banken der Eurostaaten bringen insgesamt 3 Milliarden Scheine auf dem Markt. Mit einer Videokampagne begleitet die Europäische Zentralbank nun die Einführung der neuen Scheine.


Eines der neuen Videos regt die Zuschauer dazu an, inne zu halten und sich den neuen Euro-Schein doch einmal aus der Nähe anzusehen. Das Video zeigt den Alltag der Menschen in Europa und was für einen wichtigen Anteil Geldscheine in unserem Leben einnehmen. Wir bezahlen einen Kaffee damit, einem Kind die Fahrt im Karussell, gehen unbeschwert und alltäglich damit um. Sehen nur den abstrakten Wert des Geldscheins, sehen nur das, für das er steht, nur das, was wir mit ihm kaufen können.

Dabei haben wir, so möchte uns die Kampagne sagen, da kleine Wunderwerke der Technik in der Hand. Viele verschiedene raffinierte Mechanismen machen den Alltagsgegenstand „Geldnote“ zu einem fälschungssicheren Kunstwerk.

Der 5-Euro-Schein zeichnet sich durch eine glatte Oberfläche aus, da er mit einem speziellen Lack behandelt wurde. Ein verändertes Wasserzeichen und ein Hologramm sollen es Fälschern darüber hinaus noch schwieriger machen, den Schein zu kopieren. Beide zeigen die Europa aus der griechischen Mythologie, in die sich Zeus verliebt hatte.
Die Ziffer „5“ steht nun mittiger auf dem Schein. Sie verändert ihre Farbe, wenn man ihn zur Seite neigt. Aus einem smaragdenen Grün wird ein tiefes Blau. Weitere Sicherheitsvorkehrungen sind ein fühlbares Relief und ein beschrifteter Sicherheitsfaden.
Im letzten Jahr zog die Bundesbank 41.500 gefälschte Banknoten, sogenannte Blüten, aus dem Verkehr. Weltweit tauchten im letzten Jahr gefälschte Euro-Banknoten im Wert von sechsundzwanzig Milliarden Euros auf. Im Jahr davor waren es sogar fast dreißig Milliarden.

Die alten Fünf-Euro-Noten bleiben weiterhin gültig, sie sollen nach und nach durch die neuen ersetzt werden. Für 2014 ist der 10-Euro-Schein vorgesehen, im Jahr danach soll dann der Zwanziger folgen.
Die Bauwerke auf den Scheinen gibt es übrigens nur dort. Als Motiv wurden Fantasiegebäude gewählt. Sie sollen als Beispiel für eine gesamteuropäische Architektur dienen. Kein Land sollte sich benachteiligt fühlen.

KategorienBahnreisen Tags: , ,

Bequeme Schuhe fürs Reisen – Was für Schuhe zieht man am besten auf langen Zugreisen an?

2. April 2013 Keine Kommentare

clarks sandalen 300x184  Bequeme Schuhe fürs Reisen – Was für Schuhe zieht man am besten auf langen Zugreisen an?

Clarks Sandalen

In der bevorstehenden Reisesaison werden wieder viele Urlauber beim Kofferpacken mit der Verzweifelung ringen, weil sie nicht wissen, was sie für die anstehenden Erholungstage einpacken sollen. Während bei Flugreisen das Gepäck durch die Gewichtsbestimmungen begrenzt ist, stehen bei Zugreisen alle Gepäckmengen zur Auswahl. Jedoch nicht nur die Kleidung im Koffer ist wichtig für einen erholsamen Urlaub, auch die für die Reise getragene Bekleidung ist entscheidend.

Für Zugreisen empfehlen sich ähnliche Regeln für die Auswahl der passenden Bekleidung wie für Flugreisen. Bequeme Kleidungsstücke, die auch bei längerem Sitzen nicht einengen, sind hier erste Wahl. Die Entscheidung für die passenden Schuhe für eine Zugreise sollte jedoch etwas anders ausfallen als bei einer Reise mit dem Flugzeug.

Zugreisende sollten beachten, dass sie nicht nur lange Wege am Bahnhof zurücklegen werden, sondern auch Wartezeiten auf dem Bahnsteig und die Zugfahrt an sich sollten eingeplant werden. Die richtigen Schuhe für eine Zugreise sind deshalb nicht nur zum Sitzen bequem, sondern hinterlassen auch bei Bewegung und Stehen keine Druckstellen oder Blasen. Turnschuhe können hier die richtige Wahl sein, jedoch sollte gerade bei einer Zugfahrt im Sommer bedacht werden, dass die Wartezeit am Bahnhof unerträglich warm sein kann und mit Schweißfüßen möchte niemand seine Schuhe auch nur kurz im Zug ausziehen.

Generell ist bei einer Zugfahrt das schnelle An- und Ausziehen der Schuhe weniger wichtig als bei einer Flugreise, bei der die Sicherheitskontrollen passiert werden müssen. Dennoch kann es sehr angenehm sein, wenn die Schuhe gerade bei längeren Zugreisen angenehm sein, die Füße ein wenig befreit bewegen zu können.

Wer jetzt denkt, dass für eine sommerliche Zugfahrt Sandalen die beste Fußbekleidung darstellen, sollte daran denken, dass schnell eine Tasche runter fällt oder ein Rollkoffer unsanft gegen den Fuß gestoßen wird. Bei warmem Wetter sind somit luftige Turnschuhe oder leichte Sneaker die beste Wahl.

Bei kälteren Temperaturen sollte die Fußbekleidung sowohl den Minusgraden am Bahnsteig als auch der Heizung im Abteil gewachsen sein. Hier kann es von großem Vorteil sein, wenn zusätzlich zu den Winterstiefeln warme Socken getragen werden, damit die dicken Schuhe nicht die ganze Zugfahrt über im geheizten Abteil getragen werden müssen.

Mit der Auswahl der richtigen Bekleidung und der richtigen Schuhe ist eine Zugreise nicht nur die stressfreieste, sondern auch die bequemste Art an den Urlaubsort zu gelangen. So kann der nächste Urlaub kommen.

KategorienBahnreisen Tags: ,

Mit der Bahn zur Arbeit – empfehlenswert oder nicht?

19. März 2013 Keine Kommentare
Deutsche Bahn by flickr gnm2010 Mit der Bahn zur Arbeit   empfehlenswert oder nicht?

cc by flickr / gnm2010

In Deutschland wohnen mehr als 1,5 Millionen Menschen über 50 Kilometer von ihrem Arbeitsplatz entfernt. Neben dem täglichen Pendeln mit dem Auto, in Fahrgemeinschaften oder im Bus gibt es natürlich noch die Bahn. Die meisten Arbeitnehmer pendeln dabei vom Dorf in die Großstadt. Die Bahnstrecken sind so gut ausgebaut, sodass berufsbedingtes Pendeln, durch stündlich fahrende Züge problemlos möglich ist. Dennoch sitzen Berufspendler häufig mehrere Stunden am Tag im Zug. Sie haben weniger Zeit zum Schlafen, Sport treiben und auch das Familienleben leidet nicht selten. Daher ist eine genaue Tagesplanung wichtiger Bestandteil von Berufspendlern. Wird die Zeit doch mal zu knapp und das Frühstücksbrot zu Hause vergessen, besteht die Möglichkeit in der Bahn kleine Bio-Snacks und Mahlzeiten zu kaufen.

Die steigenden Benzinpreise der letzten Jahre ließ auch die Zahl der Berufspendler mit der Bahn wachsen. Die Bahn reagierte und bietet mittlerweile sogenannte Pendlertarife an. Von der Wochenkarte bis zur Jahreskarte sind verschiedene Rabattprogramme möglich. Auch Rabattkarten, mit denen der Preis der Fahrkarte individuell berechnet wird, sind nicht nur für Berufspendler empfehlenswert, deren Arbeitsort sich regelmäßig ändert. Die Rabattkarten lohnen sich vor allem, wenn sie individuell ausgesucht werden. Zum Beispiel nach dem jeweiligen Bundesland, in dem man wohnt. So können z. B. Übernachtungen in einem Tagungshotel in Hessen durch Vorzeigen der Rabattkarte günstiger sein.

Trotz der gut ausgebauten Bahnstrecken, dem pendlerfreundlichen Fahrplan, der möglichen Verpflegung im Zug und den Preisnachlässen für Vielfahrer, sollte es sich jeder gut überlegen wirklich jeden Tag zu pendeln. Viel Berufspendler sind bereits nach wenigen Jahren oder Monaten von dem täglichen Hin und Her gestresst. Haben Rücken- und Gelenkprobleme durch die beengte Situation im Zug. Und nicht immer wird das Ziel pünktlich erreicht. Vor allem Witterungsbedingungen sogen häufig für verlängerte Fahrzeiten und strapazieren die Nerven der Berufspendler.

Das Video „Future of Rails“ zeigt grenzenloses Reisen

31. Januar 2013 Keine Kommentare

Das von der EU-Kommission produzierte Video „Future of rails“ zeigt interessante Aspekte der europäischen Wirtschafts- und Wettbewerbspolitik. Es beleuchtet die Politik innerhalb der EU aus Sicht der Vorteile für den Reisenden und für die Eisenbahn-Verkehrsunternehmen. Damit wird ein Beitrag zur aktuellen Diskussion darüber geleistet, ob denn der Eisenbahnbetrieb und das Eisenbahnnetz in einem Unternehmen verbleiben sollen – wie dies in Deutschland der Fall ist. Oder ob das Eisenbahnnetz von einem eigenständigen Unternehmen allen Eisenbahnunternehmen diskriminierungsfrei zur Verfügung gestellt wird. das Video wendet sich in einer sehr ansprechenden fast schon zeichentrickfilmhaften Optik an die Menschen.


Das Video beginnt mit der Herausstellung des Alleinstellungsmerkmals der Bahn: Es wäre im Gegensatz zu vielen anderen Verkehrsmitteln das Umweltfreundlichste. Und zwar sowohl für Geschäfts- und Privatreisende, aber auch für den Güterverkehr. Der Reisebedarf der Menschen wird mit Reisen in die europäischen Städte illustriert, der unbegrenzte Güterverkehr anhand einer 11.000 Kilometer langen Verbindung Richtung China.

Damit die Menschen beispielsweise auf einer Reise von London nach Berlin odert Warschau nicht ständig umsteigen müssen, propagiert die EU Kommission einheitliche technische Standards, die als „standards for interoperability“ bezeichnet werden. Damit sollen die Züge und Strecken so gestaltet werden, dass das grenzüberschreitende Fahren möglich wird.

Anstatt sieben unterschiedlicher Signalsysteme soll es nur noch ein europaweites Signalysstem geben. Diese einzige Standard würde nach Angaben der EU-Kommission auch einfacher und günstiger sein, als Loks mit sieben unterschiedlichen Standards zu entwerfen. Ein weiterer Punkt ist die geforderte Trennung von dem Bahnnetz und dem Bahnbetrieb. Wenn ein Infrastrukturunternehmen wie British Rail Track oder die DB Netz AG vollkommen vom Eisenbahnbetrieb getrennt wäre, dann würden mehr Züge fahren können. Die Netzfirma würde möglichst viele Züge auf das Gleis setzen wolllen und nicht mehr die kleinen Anbieter benachteiligen. Die größere Auswahl an Eisenbahnunternehmen führt zu sinkenden Preise und Passagiere können von mehr Wettbewerb und mehr Service profitieren.

Dieses Video ist ein interessantes, politisches Statement gerade im Wahljahr. Denn der deutsche Bahnchef Rüdiger Grube hat sich mit Unterstützung der Mitte-Rechts-Koalition aus CDU/CSU und FDP dafür ausgesprochen, die Deutsche Bahn eben nicht in unterschiedliche Unternehmen aufzuteilen.

Genau deshalb ist das Video auch von brennender Aktualität: Welche Auffassung über den europäischen Wettbewerb wird sich durchsetzen? Sind integrierte Bahnkonzerne mit Schienennetz im Eigentum ebenso wie den Fahrzeugen besser als die Trennung von Netz und Betrieb. Dies wird eine interessante Frage sein, die letztendlich die Zeit beantworten wird.

Aus Sicht der Eisenbahnunternehmen stellt sich die Problematik der Umrüstung vieler Fahrzeuge auf den neuen, teuren Europa-Standard dar. Selbst wenn ich als Eisenbahnunternehmen nur wenige Kilometer auf einer europäischen Verbindung (beispielsweise Frankfurt-Mannheim) benutze, muss ich die teuren Empfänger und die teure Technologie des ETCS-Systems kaufen. Deshalb wird es interessant sein zu sehen, ob die Vorteile des höheren Wettbewerbs oder die hohen Kosten für die Infrastruktur überwiegen und welcher Einfluss auf die Fahrpreise sich schließlich ergibt.

KategorienBahnreisen Tags: ,